Murmeljagd

Ein Projekt zu einem Roman von Ulrich Becher

Einzelstellen

Die Seitenzahlen beziehen sich auf die Ausgabe des Verlags Schöffling & Co von 2009

 

   9 Tote Zeit

romanisch: stagiun morta = Zwischensaison

   9 Kolarik's Schweizerhaus

Historische Gaststätte im Wiener Prater

   9 Acla Silva

Entweder Anlehnung an das Haus Furtwänglers, der Anthony van Hoboken (Siehe Joop Ten Breukaa)  Gastrecht gewährte,  in St Moritz Dorf oder die Residenz, die Kurt Hirschfeld erwähnt: zwischen St Moritz und dem Stazersee gelegen (würde eher der Situation im Roman entsprechen).

   10 Hvar

Hvar [ˈxʋǎːr] (latein Pharina, italienisch Lesina, in der Antike griechisch Pharos) ist eine kroatische Insel in der Adria vor der kroatischen Küste, Gespanschaft Split-Dalmatien. Die langgestreckte Insel ist die viertgrößte der Adriainseln.

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   11 Boroevicern

Svetozar Boroëvić von Bojna oder Svetozar Borojević von Bojna (* 13. 12. 1856 Umetići bei Kostajnica in Kroatien; † 23. 5. 1920 in Klagenfurt) war ein österreichisch-ungarischer Feldmarschall im Ersten Weltkrieg.

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   11 Dollfuß

Engelbert Dollfuß (* 4. 10 1892 in Texing, Niederösterreich; † 25. 7. 1934 in Wien) war ein österreichischer Politiker. Er fungierte von 1931 bis 1933 als österreichischer Landwirtschaftsminister und von 1932 bis 1934 als Bundeskanzler, ab 4. März 1933 diktatorisch regierend. Dollfuß war der Begründer des austrofaschistischen Ständestaats.

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   11 Schuschnigg

Kurt Alois Josef Johann Schuschnigg, bis 1919: Edler von Schuschnigg (* 14. 12. 1897 in Reiff am Gartsee, Welschtirol; † 18. 11. 1977 in Mutters bei Innsbruck, Tirol) war während der Zeit des austrofaschistischen Ständestaates von Juli 1934 bis März 1938 diktatorisch regierender Bundeskanzler von Österreich.

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   11 rote Aufruhr vom Vierunddreißiger Feber

Als Österreichischer Bürgerkrieg oder Februarkämpfe 1934 werden bewaffnete Kämpfe bezeichnet, die sich zwischen dem 12. und 15. Februar 1934 ereigneten und zu mehreren Hundert Toten in vielen österreichischen Industrieorten führten. Gegenüber standen sich in diesen Auseinandersetzungen die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) sowie deren Republikanischer Schutzbund auf der einen Seite und der austrofaschistische Ständestaat sowie dessen Exekutive (Bundesheer, Polizei, Gendarmerie) und die Heimwehr auf der anderen Seite. Auslöser für diesen Bürgerkrieg war der gewaltsame Widerstand des oberösterreichischen Schutzbundführers Richard Bernaschek gegen die Räumung des Waffenlagers des von Engelbert Dollfuß verbotenen Republikanischen Schutzbundes im Linzer „Hotel Schiff“.

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   12 Glaese v. Horstenau

Edmund Glaise von Horstenau (* 27. 2. 1882 in Braunau am Inn; † 20. 7. 1946 im Lager Langwasser bei Nürnberg) war österreichischer Militärhistoriker, Publizist, Vizekanzler im Kabinett Seyß-Inquarts und General der Infanterie.

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   12 Seyss-Inquart

Arthur Seyß-Inquart (* 22. 7. 1892 in Stannern; † 16. 10. 1946 in Nürnberg) war ein österreichischer Jurist, der in der Zeit des Nationalsozialismus in unterschiedlichen Funktionen politisch Karriere gemacht hatte.

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   13 Tülff v. Tschepe u. Weidenbach

VIII. Armee-Korps Koblenz – Kommandierender General: Generalleutnant Tülff von Tschepe und Weidenbach

   14 Koloman Wallisch

Koloman Wallisch (* 28. 2. 1889 in Lugosch/Österreich-Ungarn, heute Lugoj/Rumänien; † 19. 2. 1934 in Leoben, Österreich) war ein sozialdemokratischer Arbeiterführer in Österreich... Bei einem Generalstreik der Arbeiter im Zuge der Februarkämpfe im Februar 1934 wurde der zu diesem Zeitpunkt in Graz wohnhafte Wallisch nach Bruck an der Mur gerufen, um dort die Führung des Republikanischen Schutzbundes zu übernehmen, der zeitweise die Kontrolle über die Stadt übernehmen konnte. Einem Bericht der Bundesgendarmerie ist Folgendes zu entnehmen: „Die Seele des Aufruhrs in Bruck war der bekannte Brucker Gemeinderat, Landtagsabgeordnete und spätere Nationalrat Koloman Wallisch, der im Laufe des Vormittags des 12. Februar mit einem Kraftwagen in Bruck eingetroffen ist.“
Als das Bundesheer anrückte, musste sich Wallisch mit 320 Schutzbundangehörigen in die nahe gelegenen Berge zurückziehen. Da auf ihn ein Kopfgeld in Höhe von 5.000 Schilling ausgesetzt war, wurde er erkannt und am 18. Februar 1934 auf der Flucht mit dem Auto von Leoben nach Admont gefangen genommen.
Bereits am gleichen Tag wurde Wallisch verhört, vor ein Standgericht gestellt und zum Tode durch Erhängen am Galgen verurteilt; das Urteil wurde am 19. Februar in Leoben vollstreckt.

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   14 Isonzoschlachten

Unter Isonzoschlachten versteht man zwölf blutige Auseinandersetzungen im Ersten Weltkrieg zwischen Italien und Österreich-Ungarn. Benannt wurden sie nach dem Fluss Isonzo (slowenisch Soča), um dessen Tal sich die Fronten zogen. Das Gebiet liegt größtenteils im heutigen Slowenien. Sie waren Teil des Gebirgskrieges 1915–1918.

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   14 Brăila

Brăila ist eine Stadt in Rumänien und Hauptstadt des gleichnamigen Kreises Brăila.

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   15 Metropol

Das Hotel Metropol am Morzinplatz  Wien 1 war von 1938 an Sitz der Gestapoleitstelle in Wien. 1945 wurde das Gebäude durch Bombentreffer zerstört. An seiner Stelle steht heute eine Gedenkstätte.

   16 Schlaraffia

Die Schlaraffia ist eine am 10. 10. 1859 in Prag gegründete, weltweite deutschsprachige Vereinigung zur Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor. Das Wort „Schlaraffe“ soll vom mittelhochdeutschen Wort „Slur-Affe“ abgeleitet sein, was damals so viel hieß wie „sorgloser Genießer“.

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   17 Franz Halder

Franz Halder (* 30. 6. 1884 in Würzburg; † 2. 4. 1972 in Aschau im Chiemgau, Oberbayern) war ein deutscher Heeresoffizier (seit 1940 Generaloberst) und als Nachfolger von Ludwig Beck von September 1938 bis September 1942 Chef des Generalstabes des Heeres.

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   19 Jacob van Ruisdael

Jacob Isaacksz. van Ruisdael (* um 1628–29[1] in Haarlem; † 14. 3. 1681 in Amsterdam oder Haarlem) war ein niederländischer Landschafts- und Marinemaler.

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   19 Salomon van Ruisdael

Salomon van Ruysdael (* um 1600 in Naarden oder Haarlem; † Oktober 1670 in oder nahe Haarlem) war ein holländischer Maler.

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   19 G. B. Weenix

Jan Baptist Weenix (Vornamen auch Giovanni Battista; Nachnamen auch Weenincks, Weenincx, Weeninx) (* 1621 in Amsterdam; † um 1660 in Huis ter Mey, heute Haarzuilens bei Utrecht) war ein niederländischer Maler des Goldenen Zeitalters.

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   19 S. de Vlieger

Simon de Vlieger (* 1601 in Rotterdam; † 1653 in Weesp) war ein niederländischer Maler.

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   19 J. de Momper

Joos de Momper (* 1564 in Antwerpen; † 5. 2. 1635 ebenda) war ein niederländischer Maler. Bereits sein Vater, Großvater und Urgroßvater waren Maler, sammelten Bilder, kauften, verkauften und verlegten Stiche aus aller Welt.

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   19 Dirk Hals

Dirck Hals (getauft 19. 3. 1591 in Haarlem; † 17. 5. 1656 ebenda) war ein holländischer Maler des Realismus.

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   19 Schruns

Schruns ist eine Marktgemeinde mit 3690 Einwohnern im österreichischen Bundesland Vorarlberg im Bezirk Bludenz. Die Gemeinde ist Hauptort des Montafons und Sitz des Bezirksgerichts. 1925/1926 weilte der wohl bekannteste Langzeitgast in Schruns: Ernest Hemingway. Er vollendete in dieser Zeit sein Buch „Fiesta“, mit welchem er seinen literarischen Durchbruch erzielte.

Aus dem Buch von Ernest Hemingway, 'Ein Fest fürs Leben' Kapitel 16:

Wir fuhren nach Schruns im österreichischen Vorarlberg. Nachdem man die Schweiz durchquert hatte, gelangte man bei Feldkirch an die österreichische Grenze. Der Zug fuhr durch Liechtenstein und hielt in Bludenz, von wo eine kleine Nebenstrecke an einem kieseligen Forellenbach entlang durch ein Tal mit Bauernhöfen und Wäldern nach Schruns führte, ein sonniges Marktstädtchen mit Sägewerken, Geschäften, Gasthäusern und einem über das ganze Jahr über geöffneten Hotel, das Taube hieß. Dort wohnten wir. (Seite 130)

Schruns war ein guter Ort zum Arbeiten. Das weiß ich, weil ich dort im Winter 1925/1926 die schwierigste Revision eines Textes schaffte, die ich mir jemals vorgenommen habe, als ich die erste Fassung von Fiesta, die ich innerhalb von sechs Wochen in einem Rutsch geschrieben hatte, zu einem Roman umarbeitete. (Seite 136)

   19 Matthias Claudius, Wandsbek

Matthias Claudius (Pseudonym Asmus, * 15. August 1740 in Reinfeld (Holstein); † 21. Januar 1815 in Hamburg) war ein deutscher Dichter und Journalist, bekannt als Lyriker mit volksliedhafter, intensiv empfundener Verskunst.

Die drei letzten Zeilen der ersten Strophe des ‚Kriegslieds’ (1775) lauten:
s ist leider Krieg –

und ich begehre

Nicht schuld daran zu sein!


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   19 Stahlbad

Hotel Stahlbad St Moritz 1971 abgebrannt, danach wieder aufgebaut

   25 Opanken

Der Ausdruck Opanken (slawisch/keltisch) bezeichnet meist absatzlose Schuhe, an deren hochgebogenen Sohlen mit einer oft schnabelförmig aufgebogenen Spitze der Schaft angeflochten wird. Sie stellen das typische Schuhwerk der ländlichen Bevölkerung einiger (süd-) osteuropäischer Völker dar. Gelegentlich wird ihre Form von der Schuhmode als Sommerschuhtyp aufgegriffen.

Die Opanke gilt als eine der Urformen des Schuhs und ist mit dem Bundschuh verwandt.

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   27 La Goulue

La Goulue (franz.: „die Gefräßige“), eigentlich Louise Weber (* 12. 7. 1866 in Clichy; † 30. 1. 1929 in Paris) war eine französische Cancan-Tänzerin und Dompteuse.

La Goulue war, neben Grille d’Egout, Nini Patte-en-l’Air und ihren bekannten Partnern wie Valentin le Désossé, Fil de Fer oder Pomme d'Amour die Königin des Cancan und des Chahut.

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   27 Quadrille Naturaliste

Die Quadrille, auch Quadrille à la cour ist ein französischer Kontratanz, der zur Zeit Napoleons I. in Paris entstand. Aus der Quadrille wurde später der Cancan, dessen Popularität bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts anhielt. Die echte Quadrille, die zu den wilden Rhythmen Offenbachs getanzt wurde, war weder schön noch strukturiert. Die rhythmische Präzision dieses historischen Tanzes, der in den 1950er-Jahren als Cancan durch Kino und Theaterbühnen bekannt wurde, entwickelte sich erst im 20. Jahrhundert und hat keinerlei Ähnlichkeit mit der Urform der Quadrille.

Ursprünglich war die Quadrille naturaliste ein anarchischer, improvisierter Tanz, eine akrobatische, ekstatische Verrenkung der Glieder, eine wilde und ausgelassene, feurige und schweißtreibende Darbietung.

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   27 v. Wilamowitz-Moellendorff

Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff (* 22. 12. 1848 auf Gut Markowitz, Kujawien, Provinz Posen; † 25. 9. 1931 in Berlin; vollständiger Name Enno [auch: Emmo] Friedrich Wichard Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff) war ein deutscher klassischer Philologe. Er lehrte und forschte als Professor in Greifswald (1876–1883), Göttingen (1883–1897) und Berlin (1897–1921). Mit seinen Editionsprojekten, seiner Erneuerung der Textkritik und Textinterpretation, seiner Einflussnahme auf die preußische Berufungspolitik und seiner Tätigkeit als Wissenschaftsorganisator war er einer der führenden Vertreter seines Faches und prägte die Klassische Philologie des 20. Jahrhunderts im internationalen Raum nachhaltig. Durch seine Monografien zu vielen Bereichen der griechischen Literatur, seine Neudefinition des Faches und nicht zuletzt durch seine zahlreichen Schüler übte er großen Einfluss auf die Klassische Philologie aus. Als Präsident der Preußischen Akademie der Wissenschaften brachte er viele Akademievorhaben auf den Weg, besonders die Inscriptiones Graecae, die bis heute alle in Griechenland entdeckten Inschriften verzeichnen und herausgeben.

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   27 Gsovski

Victor Gsovsky (1902-1974), russisch-französischer Tänzer, Choreograph, Ballettmeister und Ballettlehrer, Ehemann der bedeutenden Choreographin Tatjana Gsovsky. Gsovsky wurde am 18. März 1902 in Sankt Petersburg geboren. 1925 ging er nach Berlin, wo er Ballettmeister der Staatsoper wurde.

   27 Lilienarmige

In der Ilias von Homer wird die griechische Göttin Here als die lilienarmige Here bezeichnet.

   29 Lucius Apulejus

Lucius Apuleius (* um 125 n. Chr. in Madaura in Afrika; † um 170 n. Chr.) war ein antiker Schriftsteller und mittelplatonischer Philosoph. Apuleius wuchs in Karthago auf und studierte dort später Rhetorik. Anschließend studierte er in Athen Philosophie und lebte danach zeitweise in Rom, wo er wohl als Anwalt arbeitete. Nach seiner Rückkehr nach Nordafrika heiratete er in Oea (heute Tripolis) die reiche, sehr viel ältere Witwe Aemilia Pudentilla. Deren Angehörige verklagten ihn wegen des Vorwurfs der Zauberei und 158/59 n. Chr. fand der Prozess statt, den Apuleius gewann. Später zog er nach Karthago, wo er sacerdos provinciae (leitender Priester im Kaiserkult der Provinz) wurde.

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   29 August Rode

August Rode, seit 1803 August von Rode (* 22. Dezember 1751 in Dessau; † 16. Juni 1837 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller, Beamter und Politiker. Größte Bedeutung erlangte Rode als Übersetzer altrömischer Schriftsteller. Nachdem seine Übersetzung der „Psyche“ des Apuleius sehr gute Resonanz gefunden hatte, übertrug er den ganzen „Goldenen Esel“ dieses Schriftstellers sowie die „Metamorphosen“ des Ovid ins Deutsche.

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   29 La Mistinguett

Mistinguett [mistɛːˈgɛt] ist der Künstlername von Jeanne-Marie Bourgeois (* 4. 4. 1875 in Enghien-les-Bains, Frankreich; † 5. 1. 1956 in Bougival, Frankreich), einer französischen Schauspielerin und Sängerin.

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   29 Zirkus Mérano

Druckfehler: es sollte Medrano heissen. Der ‚Cirque Medrano’ lag am Boulevard Rochechouart und hiess ursprünglich ‚Cirque Fernando’.

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   30 Burgturm Spaniola

Es wird vermutet, dass der mittelalterliche, fünfeckige Wohnturm der einstigen Herren de Pont Zarasino (von Pontresina), welcher um 1210 gebaut wurde, nicht mit den Sarazenen-Einfällen im Jahr 952 in Verbindung steht. Spaniola2.jpg

   30 Schafberg

Der Schafberg, rätoromanisch Munt da la Bês-cha (sprich behsch-tja), ist ein Berg nördlich von Pontresina im Engadin.

Der Aussichtspunkt liegt 2647 m hoch. Oberhalb davon, auf dem zu den Gipfeln von Las Sours und Piz Muragl ansteigenden Rücken, steht die Segantinihütte (2731 m), in der 1899 der Maler Giovanni Segantini starb.

   30 Segantini

Giovanni Segantini (* 15. 1. 1858 in Arco (Trentino); † 28. 9. 1899 auf dem Schafberg bei Pontresina) war ein italienischer Maler des realistischen Symbolismus und ein Meister der Hochgebirgslandschaft, der schon früh mit der Pleinairmalerei begann. Er entwickelte eine eigene Version der pointillistischen Maltechnik, mit der er das ungebrochene Licht der Hochgebirgswelt wiedergeben und die naturalistische Wirkung seiner Bilder steigern konnte.

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   32 Dr. Hans Froelicher

Hans Frölicher (* 3. 12. 1887 in Solothurn; † 30. 1. 1961 in Bern) war Schweizer Gesandter in Berlin während des Zweiten Weltkriegs (1938–1945).

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   30 Val Roseg

Das Val Roseg ist ein alpines Hoch- und linkes Seitental des Val Bernina im schweizerischen Kanton Graubünden. Es erstreckt sich in süd-südwestlicher Richtung, ist rund 10 Kilometer lang und wird von der Ova da Roseg durchflossen.

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   31 FixLaudon

Fix Laudon ist ein Österreichisches Fluchwort, welches aus Kruzifix und dem österreichischen Feldherrn Ernst Gideon von Laudon (1716-1790) gebildet ist. Es wird wie Verdammt! verwendet und kurz auch Fix! oder Fix no amal! gesprochen.

„Fix Laudon!“ wird in Österreich allgemein verwendet und findet sich auch in literarischen Werken, wie etwa in „Meister Jakob und seine Kinder“ (Adam Müller-Guttenbrunn). Auch im Tschechischen ist der Ausruf bekannt.

Die erstmalige Verwendung des Ausrufes wird Maria Theresia zugeschrieben, die damit so 1740 auf den Angriff des preußischen Königs Friedrich II. auf Schlesien reagiert haben soll.

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   35 Strafuni

Grenzjäger-Streifkorps Österreich-Ungarns in Bosnien und in der Herzegowina

   35 Pülcher

österreichisch: Gauner, Kleinkrimineller

Sprache in Österreich

   35 triggerhappy

schießwütig, kriegslüstern, schießfreudig

   39 Lugerpistole

Die Pistole 08 oder Parabellum-Pistole, auch „Luger“ genannt, ist eine Selbstladepistole. Sie wurde von dem Österreicher Georg J. Luger (1849–1923) konstruiert.

Die Bezeichnung „Parabellum“ rührt vom lateinischen Ausspruch Si vis pacem, para bellum („Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor“) und war Warenzeichen und Telegrammadresse der Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG (DWM) in Berlin.

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   41 Otto Strasser

Otto Johann Maximilian Strasser (* 10. 9. 1897 in Windsheim, Mittelfranken; † 27. 8. 1974 in München; auch: Straßer; Pseudonym: Michael Geismaier) war ein nationalsozialistischer Politiker. Nach kurzer Mitgliedschaft in der SPD (1917–1920) gehörte er von 1925 bis 1930 der NSDAP an.

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   42 Gregor Strasser

Gregor Strasser, andere Schreibweise auch Straßer (* 31. 5. 1892 in Geisenfeld; † 30. 6. 1934 in Berlin) war ein deutscher Politiker der NSDAP. Bruder von Otto Strasser.

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   42 Carl v. Ossietzky

Carl von Ossietzky (* 3. 10. 1889 in Hamburg; † 4. 5. 1938 in Berlin) war ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Pazifist.

Als Herausgeber der Zeitschrift Die Weltbühne wurde er im international aufsehenerregenden Weltbühne-Prozess 1931 wegen Spionage verurteilt, weil seine Zeitschrift auf die verbotene Aufrüstung der Reichswehr aufmerksam gemacht hatte. Ossietzky erhielt 1936 rückwirkend den Friedensnobelpreis für das Jahr 1935, dessen persönliche Entgegennahme ihm jedoch von der nationalsozialistischen Regierung untersagt wurde.

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   47 Waltherpistole

Die Walther-Pistolen sind Handfeuerwaffen des deutschen Waffenherstellers Carl Walther GmbH und basieren auf den Entwicklungen des Sohnes von Firmengründer Carl Wilhelm Freund Walther (1858 bis 1915), Büchsenmacher Fritz Walther.

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   48 Schnurre

Korrekt: Schnuure, alemannisch für Mund

   51 IL SEGNER BENEDESCHA

Auf der Fassade des Alten Schulhauses von St. Moritz, in dem heute die Bibliothek untergebracht ist, findet sich folgende Inschrift: "Il Segner benedescha la prüma cuorsa de la vita da noss chers infaunts. Pesch pruveda dutscha armonia benigna guarda la cited aquia."

   60 Eidgenössische Fremdenpolizei

1917 setzte der Schweizerische Bundesrat erstmals eine Zentralstelle für Fremdenpolizei ein, aus der später die Eidgenössische Fremdenpolizei wurde. 1979 änderte der Name in Bundesamt für Ausländerfragen, da das Amt nicht mehr ausschliesslich polizeiliche Aufgaben wahrnahm.

   63 Tirano

Tirano (dt. veraltet Thiran) ist eine Stadt und gleichzeitig der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde in der italienischen Provinz Sondrio, Region Lombardei mit 9168 Einwohnern. Sie liegt im oberen Veltlin am Eingang des Puschlavs, nahe der Schweizer Grenze. Dominierten früher die Landwirtschaft – vor allem Obst- und Weinbau – und das lokale Kleingewerbe, so siedelten sich in den letzten Jahrzehnten einige kleinere Industriebetriebe an, die es aber schwer haben, sich gegen die Konkurrenz des regionalen Oberzentrums Mailand zu behaupten. Deshalb arbeiten viele Tiranesi als Tages- oder Wochenpendler in und um Mailand oder in den Fremdenverkehrsorten des Oberengadins.

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   65 Trentschin-Teplitz

Trenčianske Teplice (deutsch Trentschin-Teplitz - auch Trentschiner Bad, ungarisch Trencsénteplic - bis 1888 Teplic - älter auch Héviz) ist ein bekannter Kurort in der Slowakei und ist etwa 15 km von Trenčín entfernt.

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   65 Montmartre-Zirkus Médrano

siehe Anmerkung zu Seite 29

   65 Banja Luka

Banja Luka ist eine Stadt im Norden von Bosnien und Herzegowina und Hauptstadt des Gliedstaates Republika Srpska.

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   65 Melanchthon

Philipp Melanchthon, eigentlich Philipp Schwartzerdt (* 16. 2. 1497 in Bretten; † 19. 4. 1560 in Wittenberg), war ein Philologe, Philosoph, Humanist, Theologe, Lehrbuchautor und neulateinischer Dichter. Er war als Reformator neben Martin Luther eine treibende Kraft der deutschen und europäischen kirchenpolitischen Reformation und wurde auch „Praeceptor Germaniae“ (Lehrer Deutschlands) genannt.

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   68 Ephedrin

Ephedrin ist ein Phenylethylamin-Alkaloid, das in Pflanzen der Gattung Ephedra (Ephedra sinica u. a.) enthalten ist, wo es auch das Hauptalkaloid ist. Die Pflanze ist auch als Mormonentee oder Ma-Huang bekannt. In konzentrierter und aufbereiteter Form bzw. als synthetisch gewonnene Substanz wurde und wird Ephedrin und dessen Diastereomer Pseudoephedrin unter anderem erfolgreich gegen die Symptome asthmatischer Anfälle sowie gegen starken Schnupfen eingesetzt, gilt aber als bedenklich und wurde durch andere Arzneistoffe verdrängt. Die Wirkstoffe finden noch Gebrauch bei Hypotonie/Kreislaufschwäche sowie als Mittel zweiter Wahl bei Narkolepsie. In der Augenheilkunde wurde Ephedrin – wie auch Pseudoephedrin – als Ersatz für Atropin benutzt. Ephedrin wird oft mit Epinephrin verwechselt.

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   71 Funikolarbahn

Standseilbahn St. Moritz – Chantarella (Zwischenstation) – Corviglia, 1928 eröffnet

   72 Piz Nair

Piz Nair (rätoromanisch: Nair = schwarz). Der Piz Nair ist ein 3'057 m ü. M. hoher Berg im Kanton Graubünden (Schweiz). Er ist Teil der Albula-Alpen und liegt im Skigebiet Corviglia. Er wird auch oft als Hausberg von St. Moritz bezeichnet.

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   72 Leoben

Leoben ist die zweitgrößte Stadt des österreichischen Bundeslandes Steiermark, Sitz der Montanuniversität Leoben und das wirtschaftliche Zentrum der Obersteiermark. Leoben ist die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks. Leoben liegt im mittleren Murtal.

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   77 Mezzanin

Ein Mezzanin ist ein Halb- oder Zwischengeschoss eines mehrstöckigen Gebäudes.

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   77 Nachtlager von Granada

Das Nachtlager in Granada ist eine romantische Oper in zwei Akten von Conradin Kreutzer (1780-1849). Das Libretto stammt von Karl Johann Braun Ritter von Braunthal (1802-1866), nach dem Schauspiel Das Nachtlager von Granada (1818) von Johann Friedrich Kind. Die Handlung basiert auf einer Sage, nach der der spätere Kaiser Maximilian II. einmal bei einer Jagd in einer Hütte bei Granada übernachtet habe, wo er ermordet werden sollte, jedoch gerettet wurde.

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   82 Punt Muragl

Der Muottas Muragl ist ein Ausflugsberg mit einer Höhe von 2'453 m ü. M. im Oberengadin. Er liegt auf dem Gemeindegebiet von Samedan und bietet einen weiten Ausblick über das Oberengadin mit der Engadiner Seenplatte (Silsersee, Silvaplanersee und St. Moritzersee). Der Muottas Muragl ist zu Fuss oder mit einer Standseilbahn von Punt Muragl zwischen Samedan und Pontresina) aus erreichbar. Die Standseilbahn Muottas Muragl-Bahn (MMB) hat eine Streckenlänge von 2199 m und überwindet 709 m Höhendistanz. Sie ist die älteste Bergbahn im Engadin und feierte 2007 ihr 100-jähriges Bestehen.

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   83 Duklapaß

Der Duklapass (slowakisch Dukliansky priesmyk, polnisch Przelecz Dukielska, tschechisch Dukelský průsmyk) ist einer von mehreren die Slowakei mit Polen verbindenden Karpatenpässen.

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   83 Sillein

Žilina (deutsch Sillein oder Silein, ungarisch Zsolna, polnisch Żylina, lateinisch Solna) ist ein wichtiges Zentrum der Nordwest-Slowakei und hat zirka 85.000 Einwohner. Die Stadt ist Hauptstadt des Landschaftsverbands Žilinský kraj und die wichtigste Stadt des gleichnamigen Bezirkes.

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   88 Hanselmann

Hanselmann Bäckerei, Konditorei, Tea Room. Sehr bekanntes Haus in St. Moritz.

   89 Schillers Alpenjäger

Friedrich Schiller: Der Alpenjäger (Gedicht). Die zweitletzte Strophe:

Mit des Jammers stummen Blicken
Fleht sie zu dem harten Mann,
Fleht umsonst, denn loszudrücken
Legt er schon den Bogen an.
Plötzlich aus der Felsenspalte
Tritt der Geist, der Bergesalte.

textlog

   89 Rothmund

Heinrich Rothmund (* 6. 7. 1888 in St. Gallen; † 1961 in Bern) war zwischen 1919 und 1955 Chef der Eidgenössischen Fremdenpolizei.

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   90 Molestiert

molestieren jn. in seinen Rechten stören oder beeinträchtigen, lat. molestare belästigen.

Uni Heidelberg

   91 König der Bernina

Jakob Christoph Heer (* 17. 7. 1859 in Winterthur-Töss; † 20. 8. 1925 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller. Sein bekanntester Roman ist "Der König der Bernina". Die Hauptfigur des Romans Markus Paltram ist inspiriert von dem Oberengadiner Jäger und Büchsenmacher Gian Marchet Colani

   91 Gian Marchet Colani

Gian Marchet Colani (* 19. 5. 1772 in Chamues-ch, † 17. 8. 1837 in Pontresina) war ein Bündner Jäger, Bergsteiger und Büchsenmacher und eine der sagenumwobensten Gestalten des Oberengadins zu seiner Zeit.

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   91 Ppomppejus Pplanta

Pompejus Planta (* 1570; † 25. 2. 1621 in Rietberg) war einer der Führer der spanisch–österreichischen Partei in den Bündner Wirren. Er entstammte dem reformierten Zernezer Zweig des Bündner Ministerialengeschlechts der Planta. Pompejus Planta ist wohl der berühmteste aller Planta, da ihm und seiner Tochter Catharina Lukretia der Dichter Conrad Ferdinand Meyer im Roman Jürg Jenatsch ein literarisches Denkmal setzte.

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   92 Romontsch

Rätoromanisch (auch rumantsch und rumauntsch)

  100 Joseph, den seine Brüder verkauft haben

Joseph und seine Brüder ist eine Roman-Tetralogie von Thomas Mann. Es ist das umfangreichste Romanwerk des Autors.

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  101 Chesetta Grischuna

Fiktives Lokal in Sils Maria, in der Beschreibung des Intérieurs sehr stark an die ‚Chesa Marchetta’ im Zentrum von Sils Maria angelehnt.

  105 Fuorcla Surlej

Übergang aus dem Oberengadin ins Val Roseg 2755 m ü M

  105 kimmerischen

Die Kimmerer oder Kimmerier (assyrisch als Volksbezeichnung Gimir-ri/Gimir-rai, Singular Gimir, möglicherweise mit Gomer in der Bibel gleichzusetzen), waren ein Reitervolk, das nach griechischen Autoren wie Herodot ursprünglich am Kimmerischen Bosporus (die heutige Straße von Kertsch zwischen der Krim und Südrussland) und im nördlichen Kaukasus ansässig war.

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  108 Nietzsche

Friedrich Wilhelm Nietzsche (* 15. 10. 1844 in Röcken bei Lützen; † 25. 8. 1900 in Weimar) war ein deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe. Im Sommer hielt er sich meist in Sils-Maria, im Winter vorwiegend in Italien (Genua, Rapallo, Turin) und auch in Nizza auf.

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  115 Strega

Strega oder Liquore Strega ist ein italienischer Kräuterlikör, der seit 1860 von der Distilleria Strega Alberti Benevento S.p.A. in Benevento, Kampanien hergestellt wird. Seine gelbe Farbe erhält der Likör durch die Verwendung von Safran. Strega hat einen Alkoholgehalt von 40 Vol.-%. Zu den etwa 70 verschiedenen Zutaten gehören auch Minze und Fenchel. Strega ist ein Digestif, man trinkt ihn also nach dem Essen.

Strega sieht dem Galliano ähnlich, auch wenn das Gelb nicht ganz so kräftig wirkt. Es ist ein leicht süßlicher, nicht allzu strenger Likör mit einem vollen, komplexen Geschmack mit deutlichen Minze- oder Koniferennoten. Strega wird auch zum Aromatisieren einer Kuchenspezialität, der Torta Caprese, verwendet.

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  116 Sils Baselgia

Sils im Engadin (deutsch und bis 1943 offizieller Name) oder Segl (rätoromanisch) ist eine politische Gemeinde im Kreis Oberengadin, Bezirk Maloja des Kantons Graubünden in der Schweiz. Sils-Maria, neben Sils-Baselgia einer der beiden Ortsteile von Sils, ist ein Wintersportort und bietet vielfältige Sport- und Erholungsmöglichkeiten sowie kulturelle Angebote. Die Namen der Ortsteile sind rätoromanischen Ursprungs:

Sils-Maria: Maria ist eine abgeschliffene Form des rätoromanischen Maioria, was Meierei oder «Gutshof» bedeutet

Sils-Baselgia: Baselgia ist das rätoromanische Wort für «Kirche» (vgl. Basilika)

Seglias: Quartier am Dorfeingang mit fast ausschliesslich Zweitwohnungen

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  118 Brenta-Tal

Die Cima Brenta (früher auch Kaiser-Franz-Josefs Spitze) ist mit einer Höhe von 3151 Metern der zweithöchste Gipfel der Brentagruppe, einem Gebirge in den südlichen Kalkalpen in der italienischen Provinz Trentino. Der Berg ist durch seine leichte Erreichbarkeit von den umliegenden Schutzhütten, seinen nicht übermäßig schweren Anstiegen und der attraktiven Rundsicht ein beliebtes Ziel für Bergsteiger und Kletterer. Durch seine Höhe und massige Erscheinung dominiert er nach Westen hin das Val Brenta (Brentatal).

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  122 Maluns

Maluns. Bündner Kartoffelgericht.

Zutaten für 4 Personen
1,2 kg mehlig kochende Kartoffeln, 1 - 2 Tage zuvor in der Schale kochen
400 gr Mehl
100 gr Butter
ca. 2 TL Salz
20 gr Butterflocken

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und auf der Röstiraffel reiben. Mehl mit den Kartoffeln ganz gut vermischen - mit den Händen fest zerreiben bis kein Mehl mehr vorhanden ist.
Einen Drittel der Butter in einer Eisen-Bratpfanne (oder beschichtete) erhitzen , die Masse beigeben und leicht salzen.
Etwa 40 Minuten unter ständigem Stochern und Wenden rösten. Die weitere Butter nach und nach beigeben. Wenn das Ganze in kleine flockige, weiche, hellbraune Stückchen zerfällt, ist der Maluns fertig.

Kulinarische Schweiz

  122 Salziz

Salsiz , eine Spezialität des Schweizer Kantons Graubünden, ist eine luftgetrocknete oder geräucherte Rohwurst, welche in vielen verschiedenen Varianten hergestellt wird.

Als Grundzutat wird Schweinefleisch verwendet. Es werden auch Salsiz mit Wildfleisch wie Hirsch, Gams oder Wildschwein oder mit Fleisch von anderen Nutztieren wie Rind, Pferd, Schaf/Lamm hergestellt.

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  122 Veltlinertraube

Gedicht von Conrad Ferndinand Meyer (1892)

Die Veltlinertraube

Brütend liegt ein heißes Schweigen
Über Tal und Bergesjoch,
Evoe und Winzerreigen
Schlummern in der Traube noch.

Purpurne Veltlinertraube,
Kochend in der Sonne Schein,
Heute möcht' ich unterm Laube
Deine vollste Beere sein!

Mein unbändiges Geblüte,
Strotzend von der Scholle Kraft,
Trunken von des Himmels Güte,
Sprengte schier der Hülse Haft!

Aus der Laube niederhangend,
Glutdurchwogt und üppig rund,
Schwebt' ich dunkelpurpurprangend
Über einem roten Mund!

C. F. Meyer Werke

  122 Conrad Ferdinand Meyer

Conrad Ferdinand Meyer (* 11. 10. 1825 in Zürich; † 28. 11. 1898 in Kilchberg bei Zürich) war ein Schweizer Dichter des Realismus, der (insbesondere historische) Novellen, Romane und lyrische Gedichte geschaffen hat. Er gehört mit Gottfried Keller und Jeremias Gotthelf zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schweizer Dichtern des 19. Jahrhunderts.

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  125 Zirkus Schumann

Das Stammhaus des Circus Renz in Berlin, das bereits 1842 als Circus Olympic gegründet wurde, musste seinen ursprünglichen Standort wegen des Baus des Bahnhofs Friedrichstraße aufgeben. Am 20. April 1879 bezieht der Zirkus das ehemalige Gebäude der ersten Berliner Markthalle an der Friedrichstraße (seit 1891 Am Zirkus 1), dessen Zuschauerraum 1888 auf 5600 Plätze erweitert wurde.

Das Unternehmen wurde am 31. Juli 1897 von Franz Renz aufgrund finanzieller Schwierigkeiten aufgegeben. Den Standort Am Zirkus 1 übernahm am 28. Oktober 1899 Albert Schumann (1858-1939), der das Unternehmen als „Zirkus Schumann“ bis 1918 weiter betrieb.

  125 Fidibus

Ein Fidibus ist ein harzreicher Holzspan oder ein gefalteter Papierstreifen und dient als Hilfe zum Anzünden von Feuer.

Die Etymologie des im späten 17. Jahrhundert aufgekommenen Begriffes ist unbekannt. Moriz Haupt vermutete eine scherzhafte Umdeutung eines Spruches von Horaz als Ursprung: In Od. 1,36,1–3 heißt es et ture et fidibus iuvat placare ... deos, lasst uns mit Weihrauch und Saitenspiel die Götter besänftigen. Er vermutet, dass als Studentenulk ture zu Tabaksqualm und fidibus zum Pfeifenanzünder wurde. Deutsches Wörterbuch vermutet Abwandlung von fr. fil de bois, Leitung aus Holz.

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  127 Leopold Josef Graf Daun

Leopold Joseph Graf von Daun, Fürst von Thiano, (* 24. 9. 1705 in Wien, Österreich; † 5. 2. 1766 ebenda) war ein kaiserlicher (österreichischer) Feldmarschall und Feldherr im Siebenjährigen Krieg. 1754 zum Feldmarschall ernannt, stand er beim Anfang des Siebenjährigen Kriegs in Mähren, wandte sich sodann gegen Friedrich II., der nach der Schlacht von Prag diese Stadt eingeschlossen hielt, und lieferte ihm die siegreiche Schlacht von Kolin am 18. Juni 1757, worauf Friedrich Böhmen räumen musste.

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  130 Totenbeinlein

Totenbeinli (Graubünden)

Zutaten
100 g Haselnüsse gemahlen
100 g Mandeln gemahlen
100 g Haselnüsse ganz
3 Eier
250 g Zucker
1 Btl. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Kaffeelöffel Backpulver
1 Kaffeelöffel Zimt
350 g Mehl
150 g Butter

Zubereitung
Gemahlene Haselnüsse und Mandeln in der Bratpfanne leicht rösten.100 g ganze Haselnüsse separat auf Blech oder in der Bratpfanne ebenfalls rösten. Die ganzen Haselnüsse zwischen den Händen reiben, um die Häutchen teilweise zu entfernen. 1/3 der ganzen Haselnüsse grob hacken.
Eigelbzuckermasse: 3 Eigelb schlagen, 200 g Zucker, 1 Btl. Vanillezucker beigeben und schaumig rühren. Salz, Backpulver, Zimt und 1/2 des Mehls mit der Eigelbzuckermasse vermischen. Dieser Masse werden nun alle Nüsse (gemahlen und ganz) und Mandeln beigegeben und vermischt.
3 Eiweiss  steif schlagen, 50 g Zucker beigeben, gut verrühren und dem Teig beigeben.
Die andere Hälfte des Mehls auf Tisch leeren. Die ganze Masse und 150 g Butterflöckli darauf und alles zusammen kneten. Teig anschliessend kühl stellen.
Teig am anderen Tag durch 6 teilen. Die Teile jeweils auf 7-8 cm breite und 1 cm dicke Streifen auswallen. Auf dem Blech die Streifen mit Eigelb bestreichen.

Backen
20-25 Min. bei guter Mittelhitze (200 Grad) in der Mitte des vorgeheizten Ofens. Noch warm in Stengeli schneiden. Damit diese noch knusperiger werden, allenfalls nach dem Auskühlen nochmals kurz in den Ofen schieben.

Schweizer Kochrezepte

  130 Alla Ruta

Raute Grappa : Dieser traditionelle Grappa besteht aus der Mischung mit der Weinraute, einem sehr bekannten Gebirgskraut und ist ein idealer Verdauungsförderer.

Trestersorte:  Chardonnay, Teroldego, Pinot Nero, Pinot Bianco, Müller Thurgau, Lagrein, Schiava und Muskat

Herkunft der Trester: Trentino und Südtirol
Herkunft der Raute:  Trentino und  Südtirol

  133 Murmeljagd

Das Alpenmurmeltier (Marmota marmota) ist ein vor allem in den Alpen verbreitetes Nagetier. Es ist nach dem Biber und dem Stachelschwein das drittgrößte in Europa vorkommende Nagetier. Jungtiere des Alpenmurmeltieres erreichen in der Regel im dritten Jahr ihre Geschlechtsreife und verlassen frühestens dann ihren Familienverband. Bedingt durch diese späte Abwanderung der Jungtiere leben Murmeltiere sozial in Gruppen zusammen, die bis zu 20 Individuen umfassen können. Das Alpenmurmeltier gehört in Teilen seines Verbreitungsgebietes zum Jagdwild. Während in Deutschland die Jagd auf das Murmeltier eingestellt ist, werden in Österreich und der Schweiz jährlich zwischen 12’000 und 16’000 Tiere erlegt.

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Die traditionsreiche Jagd in Graubünden erfolgt heute nach neuen wildbiologischen Anliegen. Die Wildbestände sind stark und viele Tier- und Vogelarten finden in Graubünden ihren Lebensraum.

Die freie Jagd hat in Graubünden eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert war es jedem Bürger möglich, die Jagd frei auszuüben. Im Jahr 1877 wurden restriktive Jagdgesetze geschaffen und die Patentjagd eingeführt.

Heute werden mit der Jagd dem Lebensraum angepasste Wildbestände mit einer naturnahen Alters- und Geschlechterstruktur und einer artgerechten Verteilung angestrebt. Die Hochjagd dauert jeweils 21 Tage im Monat September, die Niederjagd vom 1. Oktober bis 30. November und die Steinwildjagd vom 4. bis 30. Oktober.

Pontresina

  136 Anzengruber

Ludwig Anzengruber (* 29. 11. 1839 in Wien; † 10. 12. 1889 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller. Er gilt als bedeutender Dramatiker des österreichischen Volksstücks in der Tradition Johann Nestroys und Ferdinand Raimunds.

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  140 General Ulrich Wille

Ulrich Wille (* 5. 4. 1848 als Conrad Ulrich Sigmund Wille in Hamburg; † 31. 1. 1925 in Meilen ZH) war General der Schweizer Armee während des Ersten Weltkriegs.

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  142 Constanza

Constanța [konˈstant͜sa] (deutsch Konstanza, auch Constantza, türkisch Kustendji, Kustendja, Köstence, Köstendsche, im Altertum Tomis und in der Spätantike Constantiana) ist die wichtigste Seehafenstadt am Schwarzen Meer mit 302’171 Einwohnern. Sie ist Hauptstadt des Kreises (rumän. județ) Constanța, die fünftgrößte Stadt Rumäniens und die größte Stadt der historischen Region Dobrudscha.

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  142 Sulina

Sulina ist die einzige Stadt innerhalb des rumänischen Teils des Donaudeltas, an der Mündung des Sulinaarms ins Schwarze Meer. Sie hat etwa 5’000 Einwohner.

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  144 JULIER

Die Julier oder Iulier (lateinisch: Iulii oder gens Iulia) waren ein angesehenes altrömisches Patriziergeschlecht, das aus Alba Longa stammte. Ihren Namen leiteten sie vom sagenhaften Stammvater Iulus ab, der Legende nach ein Sohn des trojanischen Adligen Aeneas und Gründer und erster König Alba Longas, der Mutterstadt Roms. Über Aeneas, Sohn der Aphrodite (lat. Venus), sahen sich die Julier auch in göttlicher Abstammung. Insbesondere Gaius Iulius Caesar betonte diese königlich-göttliche Herkunft.

Hermann Julier (* 13. 2. 1877 in Mingolsheim; † 16. 6. 1939 ebenda) war Landwirt, Mühlenbesitzer, Bürgermeister und Reichstagsabgeordneter. Er war von 1912 bis 1921 Bürgermeister in Mingolsheim, von 1924 bis 1930 Reichstagsabgeordneter (Badischer Landbund, DNVP-Hospitant, CNBL) und von 1923 bis 1932 Gründer und Vorstandsmitglied der „Licht und Kraft“, Wiesloch.

Der Julierpass (rätoromanisch Pass dal Güglia, italienisch Passo del Giulia) ist ein Alpenpass im Kanton Graubünden in der Schweiz. Mit einer Scheitelhöhe von 2'284 m verbindet er die Täler Oberhalbstein und Engadin. Auf der Passhöhe verläuft die Europäische Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten von Rhein und Donau.

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  151 Fögl d’Engiadina

Ehemalige rätorom.-ladin. Zeitung für das Engadin, Bergün und das Münstertal. Der F. entstand 1940 als erste gemeinsame Zeitung für das ganze Engadin aus der Fusion des 1857 gegr. "Fögl d'Engiadina" und der 1922 gegr. "Gazetta Ladina". Der politisch liberale, keiner Partei verpflichtete und inhaltlich sprachlich-kulturell ausgerichtete F. erschien zweimal wöchentlich in Samedan. Als Redaktoren wirkten nacheinander Robert Ganzoni, Men Rauch und Domenica Messmer, Jon Manatschal und Toni Kaiser. Ab 1970 übernahm der F. das 1938 gegr. Organ "Il Giuven Jauer" (Der junge Münstertaler). Durch die Einverleibung der "Engadiner Post" wurde er nach 1987 kurzzeitig zweisprachig. Die letzte Nummer erschien 1996 in einer Auflage von 3'255 Exemplaren; 1997 ging der F. in der Zeitung La Quotidiana der Gasser AG Chur auf.

Historisches Lexikon der Schweiz

  153 Klischnikerin

Klischnik-Künstler, Schlangen-Mensch

  153 San Gian

Die Kirche San Gian (rätoromanisch im Dialekt Puter für Sankt Johannes) auf einem Hügel östlich von Celerina ist ein evangelisch-reformiertes Gotteshaus, das als Wahrzeichen der ganzen Region gilt und auch das Logo des kirchgemeindlichen Zusammenschlusses Il binsaun ziert.

Der heutige Kirchbau von 1478 fusst auf einer spätmittelalterlichen romanischen Vorgängerkirche, deren Bausubstanz sich noch heute im kleineren der beiden Türme im Norden der Fassade findet. Der markante spätgotische Turm wurde 1681 durch einen Blitzeinschlag schwer beschädigt, doch nie mehr vollständig erneuert, sondern zuerst aus finanziellen, dann aus grundsätzlichen Gründen in diesem denkmalartigen dachlosen Zustand belassen. Nach den Bündner Wirren wurde San Gian nicht mehr als Predigt-, sondern als Begräbniskirche genutzt, deren letztmalige Restauration 1973-80 erfolgte.

Das Kirchenschiff ist bei einer recht flachen Decke aussergewöhnlich lang und geht in einen quadratförmigen Chor über. In diesem finden sich oberitalienische Wandgemälde aus vorreformatorischer Zeit um 1480-90 mit Motiven u.a. zu Leben und Sterben Johannes des Täufers und zur Taufe von Jesus Christus.

San Gian gehört innerhalb der evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden mit den beiden anderen reformierten Celeriner Kirchen Cresta und Bel Taimpel zum Kolloquium VII Engiadin'Ota-Bregaglia-Poschiavo-Sursès.

Im Friedhof der Kirche San Gian wurde 1873 der Jurist und Sprachforscher Zaccaria Pallioppi beigesetzt.

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  156 Heine

Christian Johann Heinrich Heine (* 13. 12. 1797 als Harry Heine in Düsseldorf; † 17. 2. 1856 in Paris) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts.

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  161 cussglier

cussglier (rätoromanisch) = Ratsherr

  162 6,75-mm-Patronen

Druckfehler: das Kaliber der Waltherpistole beträgt 7.65 mm (siehe auch Seite 317).

  162 Carl Walther, Zella-Mehlis

Die Carl Walther GmbH Sportwaffen, mit Sitz in Ulm und Arnsberg, zählt zu den bekanntesten und weltweit führenden Herstellern von Schusswaffen. Mit dem Namen Walther und seinem Markenzeichen – der geschwungenen „Walther-Schleife“ – verbindet man heute vor allem Selbstladepistolen für sportliches Schießen und den behördlichen Bedarf. Der Grundstein des Unternehmens wurde 1886 von Carl Walther in Zella-Mehlis gelegt. Der Familienbetrieb fertigte zunächst Jagd- und Sportgewehre, insbesondere die im deutschen Schützenwesen weit verbreiteten „Scheibenbüchsen“.

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  163 Larèt

Laret, alter Dorfteil von Pontresina (von Lärchenwald)

  163 Alp Languard

Der Weg auf den Piz Languard (3262) führt über die Alp Languard (2330). Seit 1945 besteht ein Sessellift, der sommers und winters in Betrieb ist.

  163 Giarsun

Flurbezeichnung für das Gebiet ausserhalb der Häuser in Richtung Alp Languard (nicht zu verwechseln mit dem Dorf gleichen Namens im Unterengadin).

  166 Tirana

Druckfehler, gemeint ist Tirano (siehe Seite 63)

  169 Illyrien

Illyrien (altgr. Ἰλλυρίς Illyris, lat. Illyricum) ist eine Bezeichnung für die Region im Westen der Balkanhalbinsel.

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  169 Pokrivenik und Grabak

Hvar war bereits in der Vorgeschichte besiedelt, wovon die Funde der bemalten Keramik in den die Höhlen Grapceva spilja und Pokrivenik zeugen.

Kroatieneintrag

  170 Zirkus Renz

Der Zirkus Renz war eine zwölfeckige, 40 m Durchmesser aufweisende, 1854 errichtete Anlage in der späteren Zirkusgasse (Wien 2). Nach der Renovierung 1883 hatte er 3.559 Sitzplätze. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts war der Zirkus Renz der bedeutendste Europas mit Dressuren, Clowns, Akrobaten und Pantomimen. Erstmals zeigte hier Jules Leotard (1838-1870) eine Trapeznummer im freien Flug. Nach der Schließung des Zirkus 1897 fand das Gebäude andere Verwendung, u.a. als Magazin und Varieté. Von Bombentreffern zerstört, wurde es 1957 abgetragen, an seiner Stelle enstand eine städtische Wohnbauanlage (Renz-Hof).

Austria-Lexikon

  170 Karlstheater

Das Carltheater war das 1847 eröffnete Nachfolgehaus des Leopoldstädter Theaters, eines Altwiener Vorstadttheaters in der Praterstrasse 31 (damals Jägerzeile) der Leopoldstadt. Nach längeren finanziellen Schwierigkeiten wurde das Leopoldstädter Theater 1838 an den Theaterdirektor Carl Carl verkauft. Parallel zu seinem Theater an der Wien leitete es Carl bis 1845 selbst.

Im Jahre 1847 wurde das Gebäude teilweise abgerissen und nach Plänen der Architekten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll, den späteren Erbauern der Wiener Staatsoper, wieder aufgebaut.

Eröffnet wurde das Theater dann unter seinem neuen Namen Carltheater. Hier erlebten viele Stücke des Alt-Wiener Volkstheaters von Johann Nepomuk Nestroy ihre Uraufführung. In den Jahren 1854 bis 1860 war Nestroy Direktor des Theaters. Auch in den Folgejahren schrieben bekannte Wiener Bühnendichter Stücke für das Carltheater und führten seinen Ruf als beliebtes Haus des Wiener Volksstückes und der Operette fort.

Nach einem häufigen Wechsel der Direktoren geriet das Theater wieder in finanzielle Schwierigkeiten. Im Jahre 1929 wurde es endgültig geschlossen.

Bei einem Bombenangriff 1944 wurde der Zuschauerraum des Theaters fast völlig zerstört. Die künstlerisch wertvolle Fassade wirkte allerdings selbst nach dem Krieg noch erstaunlich intakt. 1951 wurde sie ebenso wie das im Krieg unbeschädigt gebliebene Nachbargebäude abgerissen und nicht mehr aufgebaut. Heute steht an dieser Stelle das Galaxy-Hochhaus. Bis vor wenigen Jahren erinnerte eine Gedenktafel an der Praterstraße an die traditionsreiche Theaterstätte. Heute fehlt auch diese.

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  171 Favörosy-Nagy

Der Hauptstädtische Großzirkus (Fővárosi Nagycirkusz) am Ostrand des Zoologisch-Botanischen-Gartens und gegenüber dem Széchenyi-Bad gehört mit 320’000 Besuchern im Jahr zu den meistbesuchten Einrichtungen dieser Art in Europa. Eröffnet wurde das seinerzeit aus Wellblech und Eisenfachwerk bestehende Zirkusgebäude am 7. 5. 1891 durch den deutsch-holländischen Zirkusdirektor Ede Wulff.

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  172 Paolo Fratellini

Die Fratellini Familie war eine berühmte Zirkusfamilie in der Zeit zwischen 1900 und 1920. Ein Engagement im Circus Medrano in Paris nach dem Ersten Weltkrieg war so erfolgreich, dass danach ein starkes Interesse für den Zirkus aufflammte. Die Fratellini Brüder waren:

Paul Fratellini (1877–1940)
François Fratellini (1879–1951)
Albert Fratellini (1886–1961)

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  172 Grock

Grock (* 10. 1. 1880 als Charles Adrien Wettach in Loveresse, Schweiz; † 14. 7. 1959 im Stadtteil Oneglia in Imperia, Italien) war ein berühmter Akrobat, Musikclown und Komponist vieler Melodien für Music-Halls, Musette-Orchester und Akkordeon.

Er beherrschte 15 Instrumente und spielte virtuos Violine, Klavier und Konzertina. Riesige Schlappschuhe, riesige Schlabberhose und winzige Instrumente waren seine Markenzeichen ebenso wie sein in allen Tonarten hervorgebrachtes «Waruuuuuum?», gefolgt von einem «Nit möööööglich!», ausgestossen in vollster Naivität und bodenlosem Erstaunen. Ab 1933 nahm der Clown in Deutschland durch die nationalsozialistische Führungsspitze Ehrungen entgegen, was dem Schweizer nach dem Zweiten Weltkrieg harte Kritik eintrug. Kurz vor Ausbruch des Krieges nahm Grock Abschied von der Bühne und zog sich in seine Villa in Oneglia zurück. 1944 flüchtete er in die Schweiz und trat dort schon bald wieder auf. 1951 gründete Grock 71-jährig sein erstes, erfolgreiches Zirkusunternehmen. Am 31. 10. 1954 stand Grock in Hamburg zum letzten Mal in der Manege, dann zog er sich in seine Villa in Oneglia zurück.

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  172 Hannibal Lucić

Hanibal Lucić (* um 1485 in Hvar; † 14. 12. 1553 in Venedig) war ein kroatischer Poet und Schriftsteller der Renaissance.
Lucić verbrachte die meiste Zeit seines Lebens auf seiner Heimatinsel Hvar. Aufgrund seines Selbsthasses ließ er große Teile seines Werkes verbrennen, so dass sie der Nachwelt nicht erhalten blieben.

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  173 Archonten

Archon (auch Archont, pl. Archonten; gr. ἄρχω archo „der Erste sein“) bezeichnet:

einen Amtsträger in der griechischsprachigen oder griechisch beeinflussten Antike und im Mittelalter, siehe Archon (Amt)

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  173 Kotau

Mit Kotau bezeichnet man den ehrerbietigen Gruß im Kaiserreich China. Dabei wirft sich der Grüßende in gebührendem Abstand zu dem zu Begrüßenden nieder und berührt mehrmals mit der Stirn den Boden. Gegenüber dem Kaiser erfolgte ein dreimaliges Niederwerfen mit je dreimaligem Berühren des Fußbodens mit der Stirn. Nach der Vollführung des Kotau blieb man häufig in kniender oder sitzender Körperhaltung. Der Begriff Kotau wird im deutschen Sprachraum als Umschreibung für Unterwerfung, Eingliederung in eine Rangordnung bzw. nicht ganz freiwilliges Nachgeben benutzt. Daher der Ausdruck "seinen Kotau machen" oder "ich muss meinen Kotau machen".

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  174 Märchen vom Räuber, der Schutzmann wurde

Ulrich Becher: "Das Märchen vom Räuber, der Schutzmann wurde. Moritat". Rio de Janeiro (Notbücherei deutscher Antifaschisten) No 1 (1942). Auch in: kürbiskern. 1983. H. 3. S. 3-16.

Ulrich Becher

  175 Ganaschen

Als Ganaschen (von griechisch gnathos mit der Bedeutung „Kinnlade“ bzw. „-backe“) bezeichnet man beim Pferd den halbrunden hinteren Bereich des Unterkiefers, am Hinterrad der vom Musculus masseter gebildeten Wange.

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  176 Piber bei Graz

Beim Schloss Piber, das vormals ein Kloster des Stiftes St. Lambrecht war, wurde 1798 ein Gestüt zur Zucht von militärischen Pferden eingerichtet. Ab 1867 wird es dem K.u.k. Landwirtschaftsministerium unterstellt. Am Beginn des Ersten Weltkrieges wurde im Jahr 1915 die Zucht der Lipizzaner, die bis dahin im Gestüt Lipizza im heutigen Slowenien beheimatet war, hierher verlegt.

  176 Hofgestüt Lipizza in Istrien

Das Gestüt Lipica ist ein Gestüt im Ortsteil Lipica (auf Italienisch: Lipizza) in der Gemeinde Sežana in Slowenien. Der Ortsteil ist der Namensgeber für die weißen Lipizzaner-Pferde.

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  176 Conversano

Der erste Conversano kam im Jahr 1774 aus Neapel nach Lipizza, er wurde 1767 geboren und hatte schwarzes Fell.

Die Kaiserin Maria Teresia verheiratete ihre 16jaehrige Tochter Maria Karoline mit dem Koenig von Neapel. Die neue Königin brachte viele Diplomaten mit, darunter war auch der Graf Kaunitz. Dieser schenkte dem königlichen Hof im Jahr 1774 einen herrlichen schwarzen Hengst, der Conversano genannt und im jungen Alter von sieben Jahren zu Kreuzungen in Lipizza verwendet wurde. Der Internationale Verband der Lipizzaner mit Sitz in Belgien zitiert, dass das Pferd Conversano den Hengsten das schwarze Fell gab, die fast alle nur graues Fell hatten.

Man nimmt an, dass das Rassepferd Conversano lt. den Unterlagen aus dem Koenigreich Neapel ein Pferd war, dass in der Familie Acquavivo d’Aragona, Graf von Conversano gezüchtet wurde. Es gibt verschiedene Angaben die diese Annahme bestätigen. Luca Pastore in der Zeitschrift „Humanismus der Steinzeit“ zitiert, dass schon am Ende des XV. Jahrhunderts Andrea Matteo Acquaviva d’Aragone, Graf von Conversano Hengstrassen kreuzte, die vom Orient und aus Spanien importiert wurden. Außerdem zitierte er, dass im Jahr 1817 der irländische General Richard Church, der Quartier in Bari hatte und der von den Bourbonen nach Ampullien gesandt wurde, in seinem Reitstall ein Rennpferd der Rasse Conversano besaß. Alfonso Basile zitierte in der gleichen Zeitschrift 1979 im Bezug auf die Evolution der Pferde aus der Murge, dass im Jahre 1774 der Österreichische Kaiser vom Graf Conversano zwei Zuchthengste kaufte, die dazu beitrugen, dass sich eine der besten Familien der Rasse Lipizzaner Conversano  bildete.

Re di Qualie

  176 Kapriol

Hohe Schule bezeichnet in der klassischen Reitkunst die Pferdedressur des höchsten Schwierigkeitsgrades.

Die Courbette (auch Kurbette) ist ein Begriff aus der klassischen Reitkunst, der verschiedene Übungen bezeichnet. Wie bei vielen Lektionen und ihren Bezeichnungen sind auch bei der Courbette Unterschiede durch die zeitliche und regionale Entwicklung zu beobachten.

Die Kapriole ist ein Schulsprung der Hohen Schule in der klassischen Reitkunst und wird den Schulen über der Erde zugeordnet. Aus der Piaffe und Pesade entwickelt, springt das Pferd nach oben ab, um in der Luft mit der Hinterhand zu streichen (auszuschlagen). Dabei zieht es die Vorderbeine an den Leib. Bei einer korrekten Kapriole ist das Pferd während des Streichens waagrecht in der Luft; das Streichen (Ausschlagen) hat kraftvoll zu erfolgen. Das Pferd landet auf allen Vieren gleichzeitig.

Die Levade ist eine Übung der klassischen Reitkunst, bei der sich das Pferd auf die Hinterbeine erhebt und die Vorderbeine an den Leib anzieht. Die Levade stammt noch aus der ehemaligen Kampf- und Gefechtsreiterei. Das Pferd sollte dabei mit seinem Körper seinen Reiter vor Angriffen mit Schwert und Lanze schützen und wurde somit als lebender Schutzschild benutzt.

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  177 Trojanischen Krieg

Der Trojanische Krieg ist ein zentrales Ereignis der griechischen Mythologie. Im griechischen Altertum wurde die Ilias als geschichtlicher Bericht verstanden. Der Krieg, so er denn stattgefunden hat, wird traditionell auf den Zeitraum von 1194 bis 1184 v. Chr., heute allgemeiner auf das 12. oder 13. Jahrhundert v. Chr. datiert.

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  177 Hethiter

Die Hethiter waren ein kleinasiatisches Volk des Altertums, die im 2. Jahrtausend v. Chr. auch in Syrien und Palästina politisch und militärisch einflußreich waren.

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  177 Pferd

Nach DNA-Analysen von Pferdehaarproben konnte über die Farbvielfalt, die sich wahrscheinlich erst durch den menschlichen Eingriff in die Zucht herausgebildet hat, der Zeitpunkt der Domestizierung des Hauspferds auf mindestens 5000 v. Chr. datiert werden

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  177 Ilion

Ilion ist ein alternativer altgriechischer Name für die Stadt Troja.

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  177 gefinkelter

Österreichisch = raffiniert, trickreich

Sprache in Österreich

  179 Orpheus der Thraker

Orpheus (griechisch Ὀρφεύς) war der berühmteste Sänger in der griechischen Mythologie. Nach ihm wurden die Orphik und der Orphismus benannt. Orpheus gilt nach einigen Überlieferungen als Sohn der Muse Kalliope und des Apollon (Musenführer, deswegen die gewaltige Kraft des Gesanges) und als mythischer König aus dem Rhodopengebirge Thrakiens.

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  182 Allert de Lange

Der Allert de Lange Verlag in Amsterdam war ein Verlag für deutsche Exilliteratur, hervorgegangen als selbständige Abteilung des 1880 von Allert de Lange gegründeten holländischen Verlages Uitgeverij Allert de Lange.

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  184 Zöelinblau

Der reine Farbton von Kobaltcoelinblau, allgemein auch als Coelinblau bezeichnet, entspricht in etwa einer Weissausmischung von Heliogenblau bzw. Phthalocyaninblau.

Kremer-Pigmente

  184 Mona-Lisa-Affäre

Die Mona Lisa (it.: La Gioconda, frz.: La Joconde) ist ein weltberühmtes Ölgemälde von Leonardo da Vinci. Am 21. August 1911 wurde das Bild von dem 31-jährigen italienischen Anstreicher Vincenzo Peruggia aus dem Louvre gestohlen. Dieser hatte sich in einem Schrank versteckt, das Bild aus dem Rahmen gelöst und unter seinem Mantel versteckt aus dem Museum geschmuggelt.

Bevor der Dieb gefasst wurde, gerieten der Dichter Guillaume Apollinaire und der Maler Pablo Picasso in den Verdacht, die Mona Lisa gestohlen zu haben. Bei den Untersuchungen war man auf einen Mann namens Gery Pieret gestoßen, der zugegeben hatte, im Magazin des Museums Kunstwerke gestohlen zu haben. Zwei dieser Kunstwerke fanden sich bei Picasso und Apollinaire. Sie wurden verhaftet, beteuerten vor dem Richter ihre Unschuld und wurden schließlich wieder freigelassen.[9]

Der Diebstahl bedeutete einen Riesenskandal für den Louvre. Die Regierung entließ den Museumsdirektor und drei Wochen lang beherrschte die Geschichte die Titelseiten der Zeitungen. Viele Bürger gingen in den Louvre, um sich die leere Stelle an der Wand anzusehen, und vor dem Louvre verkauften fliegende Händler Postkarten und Reproduktionen der Mona Lisa.

Um die leere Stelle aufzufüllen, wurde Raffaels Bild Baldassare Castiglione, ein stark von der Mona Lisa beeinflusstes Werk, an ihren Platz gehängt. Im März 1912 erwarb der Louvre Camille Corots Frau mit einer Perle, die bekannteste moderne Hommage an da Vincis Mona Lisa. Im Jahr 1913 wurde die Mona Lisa nicht mehr im Katalog des Louvre geführt.

Vincenzo Peruggia wollte Mona Lisa „heim“ nach Italien bringen. Zwei Jahre lang versteckte er das Bild in einem Loch in der Wand nahe bei seinem Ofen. Am 12. Dezember 1913 versuchte er es in Florenz an den Kunsthändler Alfredo Geri zu verkaufen. Geri erhielt einen mit „Leonardo“ unterzeichneten Brief, in dem der Schreiber behauptete, das Gemälde an Italien „zurückgeben“ zu wollen, und 500.000 Lire zur Deckung seiner „Unkosten“ verlangte. Geri informierte Giovanni Poggi, den Direktor der Uffizien und bekundete sein Interesse. Peruggia kam nach Florenz und zeigte das Bild in seinem Hotelzimmer. Geri und Poggi untersuchten es und fanden auf der Rückseite die korrekte Inventarnummer des Louvre. Später verglichen sie mit Hilfe einer Fotografie des Originals die Risse und waren sich nun sicher, dass sie das Original vor sich hatten. Sie überredeten Peruggia, in seinem Hotel auf das Geld zu warten und riefen die Polizei. Die Reaktion der Öffentlichkeit war heftig. Italienische Nationalisten verlangten, dass „ihre“ Mona Lisa „zu Hause“ bleiben solle. Die italienische Regierung versicherte jedoch, dass sie Mona Lisa an den Louvre zurückerstatten werde. Zuerst aber ging sie auf Tournee und wurde in Florenz, Rom und Mailand ausgestellt. Sie reiste in einer eigens angefertigten, gepolsterten Kiste und mit Ehrenwache. Anschließend kehrte die Mona Lisa mit einer großen Staatszeremonie wieder nach Paris zurück.

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  185 MORTERATSCH

Morteratsch liegt am Bahn-km 12,165 (von St.Moritz her). Die Station liegt am Fusse des Morteratschgletschers auf 1896 Meter über Meer.

  186 Bernina – Crastagüzza – Bellavista – Palü

Die erwähnten Berggipfel gehören zur Berninagruppe:

Piz Palü, 3900 m
Bellavista, 3922 m
Crast' Agüzza, 3854 m
Piz Bernina, 4049 m

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In der Mitte der Piz Palü

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Bellavista und Crast' Agüzza

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Piz Bernina

  187 Diavolezza

Die Diavolezza (it. Teufelin) ist ein Berg auf dem Gemeindegebiet von Pontresina in Graubünden in der südöstlichen Schweiz. Er hat eine Höhe von 2'978 m und liegt südöstlich des Munt Pers (3'207 m).

Der Berg ist durch eine Kabinenseilbahn vom oberengadinischen Val Bernina her ganzjährig erschlossen. An der Talstation der Seilbahn auf 2'093 m befindet sich die Haltestelle Bernina Diavolezza der Berninabahn von Sankt Moritz nach Tirano. Auf dem Gipfel gibt es ein Restaurant mit Bar und Aussichtsterrasse.

Die Diavolezza ist eines der Skigebiete des Oberengadin. Besonders beliebt ist die 10 km lange Abfahrt über den Pers- und Morteratschgletscher bis zur Terrasse des Restaurants Morteratsch bei der Haltestelle der Rhätischen Bahn.

Der Name Diavolezza stammt aus einer Sage:

Vor vielen Jahren hauste beim Munt Pers (verlorener Berg) eine wunderbare Bergfee. Sie wurde nur selten von Jägern erblickt und mit Vorliebe dann bestaunt, wenn sie über die Hänge des Munt Pers zum «Lej da la Diavolezza» hinüberwechselte, um dort ein Bad zu nehmen. Dann jeweils wurden die jungen Jäger unvorsichtig. Sie folgten ihr über die Felsen bis hinüber zu ihrem Schloss. Aber ein Jäger nach dem anderen verschwand. So erging es auch Aratsch, einem Jüngling aus dem Dorf. Überall wurde vergeblich nach ihm gesucht und schliesslich nahm man an, er sei in eine Gletscherspalte gefallen oder abgestürzt. Denn, wer bei Einbruch der Nacht sich in der Region aufhielt, hörte, vom Winde getragen, die klagende Stimme der Diavolezza, die rief: «Mort ais Aratsch!» (Aratsch ist tot). Daher kommt der Name der Alp Morteratsch im Kessel der Berninagruppe.

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  188 Lago Nero – Lago Bianco

Der Lago Bianco (Berninapasshöhe 2300 m ü M) wird mit Gletscherwasser und Sand gespeist. Dadurch erhält der See die milchige, weissliche Farbe. Der Lago Bianco ist ein Stausee sowie eine Wasserscheide. Ostwärts fliesst das Wasser in das schwarze Meer, südwärts in die Adria.

Der Lej Nair mit romanischem Namen wird vom Lago Bianco gespeist. Deshalb ist das Wasser bereits etwas gereinigt und weil sich die Sonne nicht direkt im See spiegelt, leuchtet das Wasser schwärzlich. Im forellenreichen Lej Nair darf auch gefischt werden.

  189 Sphinx

Le Sphinx war eines der teuersten Bordelle in Paris, welches 1635 eröffnet wurde. 1946 ächtete Frankreich alle Bordelle.

  191 Poschiavo

Poschiavo (deutsch/rätoromanisch Puschlav) ist eine politische Gemeinde im südlichen Graubünden (Schweiz). Zusammen mit der Nachbargemeinde Brusio bildet Poschiavo die Talschaft Valposchiavo (deutsch: Puschlav) und den Bezirk Bernina.

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  191 Soglio

Soglio (deutsch Sils im Bergell, rätoromanisch Suogl) war eine politische Gemeinde im Kreis Bregaglia, Bezirk Maloja des Kantons Graubünden in der Schweiz. Soglio hat zwar nur etwa 200 Einwohner, zählt aber fast 20'000 Logiernächte pro Jahr. Auf den 1. Januar 2010 fusionierten die Gemeinden des Bergell (d.h. Bondo, Castasegna, Soglio, Stampa und Vicosoprano) zur neuen Gemeinde Bregaglia.

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  192 Castelmur

Die Ruine der Burg und Talsperre von Castelmur liegt auf einem natürlichen Felsriegel in der Gemeinde Bondo im Bergell im schweizerischen Kanton Graubünden.

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  193 Potiphar

Potiphar (auch Potifar) war der biblische Name eines hohen Beamten eines altägyptischen Königs (Pharao).

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  196 Quidquid agis, prudenter agas ac respice finem

"Quidquid agis prudenter agas et respice finem." (deutsch: "Wie immer du handelst, handele klug und bedenke das Ende (die Folgen).") - Jes. Sir. 7,40

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  199 Zabaion

Zabaglione oder Zabaione ist eine der bekanntesten Nachspeisen der italienischen Küche. Es handelt sich um eine Weinschaumcreme, bei der zuerst Eigelb und Zucker weißschaumig geschlagen werden. Anschließend wird Marsala, der mit etwas Rum und eventuell Zimt aromatisiert wurde, dazugegeben und die Mischung im Wasserbad schaumig geschlagen. Serviert wird Zabaglione meist in einem mit Zucker bestäubten Glas (Pokal) und mit Biskuits als Beilage.

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  200 Austro-Daimler

Austro-Daimler ist die Kurzbezeichnung für die ehemalige österreichische Tochtergesellschaft der deutschen Daimler-Motoren-Gesellschaft (Cannstatt).

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  209 Orchas

Nordwestlich des Champfèrersees (heutige Schreibweise) gelegener Berg (2198).

  211 Prinz von Lobkowitz

Lobkowitz, Rudolf Ferdinand, Prinz von, österreich. [* 2] General, Sohn des Prinzen Ludwig und Vetter des Hauptes des Hauses, Fürsten Moritz von Lobkowitz, geb. 16. Aug. 1840 zu Frischau in Mähren, [* 3] trat 1858 in die Artillerie ein, machte die Feldzüge 1859 in Italien [* 4] und 1866 bei der Nordarmee mit, ward 1870 Major und Flügeladjutant des Kaisers, 1874 Oberstleutnant. Als er 1875 das Kommando des 5. Feldartillerieregiments in Budapest [* 5] erhielt, erwarb er die ungarische Nationalität, kaufte sich in Ungarn [* 6] an und gehörte zu den tonangebenden Mitgliedern des Nationalkasinos in Pest, des Sammelpunktes der ungarischen Magnaten. 1876 Oberst geworden, nahm er 1878 als Artilleriechef des 4. Armeekorps an dem bosnischen Okkupationsfeldzug mit Auszeichnung teil, ward 1881 Kommandant der 13. Infanteriebrigade, 1882 Generalmajor, 1886 Kommandant der 35. Infanterietruppen-Division in Klausenburg, [* 7] 1887 Feldmarschallleutnant und im September 1890 kommandierender General des 4. Korps in Budapest. Lobkowitz ist erbliches Mitglied der Magnatentafel und seit Dezember 1889 Inhaber des 13. Korpsartillerieregiments.

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  211 Agram

Zagreb ([ˈzaːgrɛb]; deutsch seltener auch Agram; ungarisch: Zágráb) ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Kroatiens. Die Stadt Zagreb selbst hat auch die Funktionen einer Gespanschaft. Die nähere Umgebung der Stadt bildet getrennt von dieser die Gespanschaft Zagreb, deren Verwaltungssitz auch die Stadt Zagreb ist.

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  211 Profoß

Profos (auch Profoss, früher auch Profoß, Provost, Profot) bezeichnet einen für Strafsachen zuständigen Militärbeamten siehe Profos (Militär)
Hochschulbeamten, siehe Provost (Universität)
den Bürgermeister in Schottland
Der Begriff kam vom niederländischen provoost (aus lateinisch propositus bzw. praepositus ‚Vorgesetzter‘) über das französische prévôté um 1500 ins Deutsche.

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  211 Uexküll-Gyllenband

Nikolaus Graf von Üxküll-Gyllenband (* 14. Februar 1877 in Güns, Ungarn; † 14. September 1944 in Berlin-Plötzensee) war Kaufmann, Oberst z.V. und Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944.

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  211 Belovar

Bjelovar [ˈbjɛlɔʋaːr] (ungarisch Belovár/Bélavár, deutsch auch Bellowar) ist eine Stadt im Norden Kroatiens, etwa 80 Straßenkilometer nordöstlich von Zagreb gelegen. Die Stadt ist zugleich Sitz der Gespanschaft Bjelovar-Bilogora.

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  211 Equitation

Equitation = Reitsport

  212 Sisseker Heide | Csakathurner Jagdritt

Im Nachlass von Roda Roda finden sich zwei Fotos, das erste zeigt Roda Roda stehend auf Nonius als Sieger im Sisseker Jagdritt (1895); das zweite zeigt Roda Roda auf Gad als Sieger im Csakathurner Jagdritt (1897).

  215 ärarischen

Ärar, vom lateinischen aerarium, ist eine alte, heute ungebräuchliche Bezeichnung für das materielle und immaterielle Vermögen eines Staates. Hierunter zählen neben Gebäuden, Grundstücken und Goldreserven auch staatliche Monopole. Ein heute üblicherer Begriff hierfür ist Fiskus.

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  217 Zoppot

Sopot [ˈsɔpɔt] (deutsch Zoppot) ist ein in Polen an der Danziger Bucht gelegenes Ostseebad und bildet zusammen mit Gdańsk (Danzig) und Gdynia (Gdingen) den Ballungsraum Trójmiasto (dt. Dreistadt). Während in den beiden Nachbarstädten vornehmlich Handel, Industrie und Häfen von Bedeutung sind, profitiert Sopot als kleine Kurstadt vornehmlich vom Fremdenverkehr.

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  217 Peipussee

Der Peipussee (estn.: Peipsi-Pihkva järv, russ. Чудско-Псковское озеро/ Tschudsko-Pskovskoje osero = dt. See der Tschuden) ist ein zwischen Estland und Russland gelegenes Binnengewässer. Mit 3.555 km² ist er ungefähr siebenmal so groß wie der Bodensee und steht unter den größten Seen Europas an fünfter Stelle - nach dem Ladoga- und dem Onegasee in Russland sowie dem schwedischen Vänern und dem finnischen Saimaa.

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  218 Hofgestüt bei Triest

Das Gestüt Lipica ist ein Gestüt im Ortsteil Lipica (auf Italienisch: Lipizza) in der Gemeinde Sežana in Slowenien. Der Ortsteil ist der Namensgeber für die weißen Lipizzaner-Pferde.

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  218 Piber

Das Bundesgestüt Piber ist ein Gestüt im Ortsteil Piber der Stadt Köflach im Westen des Bundeslandes Steiermark in Österreich.

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  220 Pallasch

Der Pallasch (ungar.: pallos [ˈpɒloʃ] = „Schwert“) ist eine Hieb- und Stichwaffe mit gerader Klinge. Ursprünglich war der Pallasch ein Säbel mit annähernd gerader Klinge und einem Bügel oder Korb mit Mittelstange als Handschutz, der von der schweren ungarischen Adelskavallerie eingesetzt wurde.

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  223 Ernst Ludwig Kirchner

Ernst Ludwig Kirchner (* 6. Mai 1880 in Aschaffenburg; † 15. Juni 1938 in Frauenkirch-Wildboden bei Davos (Schweiz)) war ein deutscher Maler und Grafiker des Expressionismus. Kirchner war ein Gründungsmitglied der Künstlergruppe Brücke.

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  223 Lozza-Epigramm

Pater Alexander Lozza (1880-1953) Geboren in Marmorera, lebte er nach seinem Beitritt zu den Kapuzinern in Genua 30 Jahre lang als Pater, Dichter und Jäger in Salouf.

  227 Brissaghi | Nazionali

Virginia- (Brissago-) Zigarren von langem, dünnem Format, nicht gepresst, deren Mundstück aus Stroh oder Strohersatzprodukten bei der Herstellung des Wickels eingefügt wird.

La Nazionale war eine Tabakfabrik, die kleine Zigarren, ähnlich der Toscani, produzierte.

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  227 Schela del Paradis

S-chela däl Paradis (2687): eine Felserhebung oberhalb der Chamanna Paradis (2540) und unterhalb des Paun da Zücher (2998).

  231 Muongia

Gipfel der Bernina-Gruppe (3415).

  234 MORDACHAI

Mordechai (hebr. מڑדכי auch Mordochai) ist eine der zentralen biblischen Figuren im Buch Ester.

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  234 Gretchen

Die bereits in den Urfaust von 1772 eingearbeitete Gretchentragödie von J. W. v. Goethe beschreibt in der Form eines offenen Dramas das Scheitern der Beziehung zwischen Faust und Gretchen. Neben der Gelehrtentragödie ist sie das eigentliche "Drama im Drama" in Goethes Hauptwerk Faust I.

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  238 La Margna

Der Piz da la Margna (3159) wird wegen seiner majestätischen Erscheinung am südwestlichen Talabschluss auch als "Wächter des Engadins" bezeichnet.

  239 SAURER

Die Adolph Saurer AG in Arbon am Bodensee war der bedeutendste Schweizer Hersteller von mittleren und schweren Lastwagen und zeitweise auch von Autobussen und Trolleybussen, sowie Militärfahrzeugen.

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  240 zoccoli

Zoccoli (ital., Einzahl: Zoccolo) sind historische Stelzenschuhe für Damen mit zwei Stelzen (Fersensockel und Spitzensockel); sie unterscheiden sich insofern von den Chopinen (Sockelschuhen), die nur einen Sockel haben.

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  247 ABBE GALIANI

Ferdinando Coelestinus Galiani – auch genannt Abbé Galiani – (* 2. 12. 1728 in Chieti; † 30. 10. 1787 in Neapel) war ein italienischer Diplomat, Ökonom und Schriftsteller.

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EIN BÜNDNIS MIT DER NATUR IST DEM MENSCHEN NICHT ZU EMPFEHLEN, ES IST ZU UNGLEICH

In der Ausgabe ‚Nachrichten vom Vesuv’ (Verlag Galiani Berlin) sagt der Chevalier von Zanoni im achten Dialog über den Getreidehandel: «Lassen Sie uns also kein Bündnis mit der Natur schliessen, ein solches wäre zu ungleich.»

WIR SIND NICHT FÜR DIE WAHRHEIT GESCHAFFEN SIE DARF UNS NICHTS ANGEHEN. WAS UNS ANGEHT IST DIE OPTISCHE TÄUSCHUNG

In der gleichen Ausgabe in einem Brief an Madame d’Epinay vom 18. Dezember 1773: «...wir sind nicht für die Wahrheit geschaffen, und die Wahrheit geht uns nichts an. Die optische Täuschung allein soll man erstreben.»

MAN MUSS LERNEN DIE UNGERECHTIGKEIT ZU ERDULDEN UND DIE LANGEWEILE ZU ERTRAGEN

Ebenfalls in einem Brief an Madame d’Epinay vom 4. August 1770: «... Ungerechtigkeiten zu ertragen lernen, Langeweile zu ertragen lernen.»

DER TOD IST UNS GEWISS. WARUM SOLLEN WIR NICHT HEITER SEIN

Herr Kurt Neff macht darauf aufmerksam, dass bei Friedrich Nietzsche (F. N.) in der Großoktavausgabe 'Nietzsches Werke', Erste Abteilung, Bd.VIII, Leipzig: Alfred Kröner, 1919, Seite 390 (Nr.60) folgendes Zitat: «Seines Todes ist man gewiss: warum wollte man nicht heiter sein?» zu finden ist. Somit scheint geklärt zu sein, aus welcher Quelle (in modifizierter Form) obiges Zitat stammt. Es bleibt aber die Frage, warum Ulrich Becher dieses vierte Zitat dem Abbé Galiani zuschreibt. Herr Neff macht auf einleuchtende Weise geltend, dass wohl 'kompositorische' Gründe Becher veranlassten, nicht F. N. als Urheber des Zitats zu nennen. Die Aufzählung Galiani, Nietzsche wäre einem lächerlichen Stilbruch gleichgekommen.

  251 Toulouse-Lautrec

Henri Marie Raymond de Toulouse-Lautrec-Monfa (* 24. 11. 1864 in Albi; † 9. 9. 1901 auf Schloss Malromé, Gironde) war ein französischer Maler und Grafiker des Post-Impressionismus im ausgehenden 19. Jahrhundert. Berühmt geworden ist er für die Plakate, die er unter anderem für das Pariser Varieté Moulin Rouge am Montmartre anfertigte.

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  262 Defraudanten

Defraudant ist ein aus dem Lateinischen (defraudare = betrügen von fraus, fraudis = Betrug, Täuschung, Verbrechen, Frevel) stammender, heute jedoch kaum noch gebräuchlicher Begriff für einen Steuer- oder Zollbetrüger.

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  262 Baur au Lac

Führendes Erstklassehotel in Zürich.

  266 Kieberer

Österreichisch: Kieberer , der  = Polizeibeamter, Gendarm

Sprache in Österreich

  267 Bersaglieri

Die Bersaglieri (von italienisch bersaglio, „Ziel[scheibe]“; deutsch etwa „Schützen“) sind eine Infanterietruppe des italienischen Heeres.

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  270 Via Mala

Viamala oder Via Mala (rätoromanisch, «schlechter Weg») bezeichnet einen früher berüchtigten Wegabschnitt entlang des Hinterrheins zwischen Thusis und Zillis-Reischen im Schweizer Kanton Graubünden. Die tief eingegrabene Schlucht bildet das schwierigste Hindernis im Verlauf der Unteren Strasse von Chur zu den Alpenpässen Splügen und San Bernardino.

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Via Mala ist ein von John Knittel im Jahre 1934 veröffentlichter Roman.

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  275 Schicklgruber

Alois Hitler (* 7. 6. 1837 als Alois Schicklgruber in Strones, Gemeinde Döllersheim, Bezirk Zwettl, Niederösterreich; † 3. 1. 1903 in Leonding bei Linz) war ein österreichischer Zollbeamter und der Vater von Adolf Hitler.

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  276 1. Mai 29

Als Blutmai (zeitgenössisch auch Mai-Unruhen) werden die Unruhen vom 1. bis 3. Mai 1929 in Berlin bezeichnet, bei denen durch unverhältnismäßige Härte der Polizei zahlreiche Demonstranten und Unbeteiligte durch die Polizei getötet oder verletzt wurden.

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  287 Offenbach

Jacques Offenbach (* 20. 6. 1819 in Köln; † 5. 10. 1880 in Paris; geboren als Jakob Offenbach) war ein französischer Komponist und Cellist mit deutsch-jüdischer Vergangenheit.

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  290 Berlocken

Berlocken (aus dem Französischen Breloques, Anhängsel) sind kleine Kostbarkeiten oder kleine Schmuckgegenstände aus Metall, Elfenbein, Porzellan, Edelstein oder anderen wertvollen Materialien.

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  293 Fieseler-Storch

Die Fieseler Fi 156 ist ein propellergetriebenes Flugzeug, das erstmals 1936 flog. Entwickelt und gebaut wurde es in den Gerhard-Fieseler-Werken in Kassel. Der Storch, wie er wegen seines hochbeinigen, starren Fahrgestells genannt wurde, wurde im gesamten Zweiten Weltkrieg als Verbindungs-, Beobachtungs- und Sanitätsflugzeug eingesetzt.

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  299 Schlemihl

Der Ausdruck Schlemihl (von jiddisch: Schlamassel) bezeichnet in der ostjüdischen Kultur den sprichwörtlichen Pechvogel, Unglücksraben, Narren. Massel (מזל mazal) bedeutet Glück im Jiddischen.

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  301 Juan Negrin

Juan Negrín Lopez (* 3. 2. 1891 in Las Palmas de Gran Canaria - das Geburtsjahr schwankt je nach Quelle zwischen 1887 und 1892; † 12. 11. 1956 in Paris) war ein führender spanischer republikanischer Politiker (PSOE) während des Spanischen Bürgerkriegs.

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  304 Scharpie

Scharpie oder Charpie, abgeleitet vom lateinischen Wort carpere für „zupfen“ oder „pflücken“, war ein bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts gebräuchliches Wundverbandmaterial, das aus Fasern bestand, die durch Zerzupfen von Baumwoll- oder Leinenstoffen gewonnen wurden.

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  310 Austria erit in orbe ultima

A.E.I.O.U. ist ein habsburgischer Wahlspruch, den Kaiser Friedrich III. (1415–1493) als Signatur auf seinem Tafelgeschirr, seinem Wappen sowie auf Bauwerken, wie der Burg in Wiener Neustadt und dem Linzer Schloss, anbringen ließ.

Austria erit in orbe ultima (Österreich wird im Erdkreis das letzte (Land) sein)

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  310 Dorothy Thompson

Dorothy Thompson (* 9. 7. 1894 in Lancaster, New York; † 30. 1. 1961 in Lissabon, Portugal) war eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin sowie Gründerin der „Weltorganisation der Mütter aller Nationen" (W.O.M.A.N.).

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  310 Herbert George Wells

Herbert George Wells (meist abgekürzt H. G. Wells; * 21. 9. 1866 in Bromley, Kent; † 13. 8. 1946 in London) war ein englischer Schriftsteller und Pionier der Science-Fiction-Literatur.

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  311 Guiseppe Motta

Giuseppe Motta (* 29. 12. 1871 in Airolo; † 23. 1. 1940 in Bern), von Airolo TI, war ein Schweizer Politiker (CVP).

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  312 Richard Tauber

Richard Tauber, eigentlich Richard Denemy (* 16. 5. 1891 in Linz; † 8. 1. 1948 in London) war ein österreichischer Tenor.

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  317 Walther-Pistole

«Walther-Pistole, Kaliber sieben-Punkt-fünfundsechzig, geladen ein Drittelkilo schwer, sechs Schuß im Magazin, einer im Lauf, trifft auf zwanzig Meter ins Schwarze.»

  327 Veltlinermord

Der Veltliner Mord oder Veltliner Protestantenmord (ital. sacro macello), vom 18. bis 23. Juli 1620 war ein historisches Ereignis in den italienischsprachigen Untertanenlande des Freistaats der Drei Bünde und in Poschiavo, bei dem ein Großteil der dort lebenden reformierten Minderheit von der katholischen Mehrheit ermordet oder vertrieben wurde. Je nach Quelle kamen dabei zwischen 300 und 600 Personen um. Als Folge des Veltliner Mords wurde Graubünden in den «Bündner Wirren» im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges zum Kriegsschauplatz zwischen Frankreich und Spanien.

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  327 Jürg Jenatsch

Georg (auch: Jörg oder Jürg) Jenatsch (* 1596 in Samedan; † 24. 1. 1639 in Chur) war ein Schweizer Pfarrer und Politiker und gilt als der Retter Graubündens im Dreissigjährigen Krieg.

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  327 Pompejus Planta

Pompejus Planta (* 1570; † 25. 2. 1621 in Rietberg) war einer der Führer der spanisch–österreichischen Partei in den Bündner Wirren. Er entstammte dem reformierten Zernezer Zweig des Bündner Ministerialengeschlechts der Planta.

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  327 Rudolf Planta

Rudolf von Planta (* 1569; † 1638 auf Schloss Rametz in Meran) war einer der Anführer der spanisch-österreichischen Partei während der Bündner Wirren 1618–1639.

Rudolf stammte wie sein jüngerer Bruder Pompejus aus der Bündner Patrizierfamilie der von Planta aus Zuoz.

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  333 Ce Ge Jung

Carl Gustav Jung (* 26. 7. 1875 in Kesswil; † 6. 6. 1961 in Küsnacht), meist kurz C. G. Jung, war ein Schweizer Psychiater und der Begründer der Analytischen Psychologie.

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  335 Roten Ruth | Furie Fischer

Ruth Fischer (* 11. 12. 1895 in Leipzig; † 13. 3. 1961 in Paris; amtlich korrekt Ruth Elfriede Eisler; Geburtsname: Ruth Elfriede Fischer war eine deutsch-österreichische Politikerin (u. a. KPD) und Publizistin.

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  337 Torgler

Ernst Torgler (* 25. 4. 1893 in Berlin; † 19. 1. 1963 in Hannover) war ein deutscher Politiker und Mitangeklagter im Reichstagsbrandprozess.

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  339 Rote Fahne

Die Zeitung Die Rote Fahne wurde am 9. November 1918 von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Berlin – zunächst als publizistisches Organ des Spartakusbundes – gegründet. Infolge der Konstituierung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) am 1. Januar 1919 war sie bis 1945 das Zentralorgan der Partei. Nach dem Ende der Weimarer Republik verboten, wurde sie während der Diktatur des Nationalsozialismus unter den Bedingungen der Illegalität in parteinahen Widerstandskreisen aus dem Untergrund heraus verbreitet.

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  339 Pester Lloyd

Der Pester Lloyd ist eine traditionsreiche deutschsprachige Online-Tageszeitung aus Budapest, Ungarn. Sie bezeichnet sich selbst als "Tageszeitung für Ungarn und Osteuropa".

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  345  Lovis Corinth

Lovis Corinth (* 21. 7. 1858 in Tapiau, Ostpreußen; † 17. 7. 1925, Zandvoort, Niederlande; eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth) war ein deutscher Maler. Neben Max Liebermann, Lesser Ury und Max Slevogt zählt er zu den wichtigsten und einflussreichsten Vertretern des deutschen Impressionismus. Allerdings werden vor allem seine späten Werke häufig als eine Synthese aus impressionistischem und expressionistischem Schaffen angesehen.

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  348 Mjöllnir

Mjölnir, Mjöllnir, Mjolnir, Mjölner, Mjølner oder Mjölnar (Bedeutung umstritten, womöglich „Malmer“, „Blitz“ oder „glänzende Blitzwaffe“) heißt in der germanischen Mythologie ein Hammer, die magische Waffe des Gottes Thor, mit der dieser die Feinde der Götter, vor allem die Thursen (Riesen) und die Midgardschlange bekämpfte.

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  358 von Tschammer und Osten

Hans von Tschammer und Osten (* 25. 10. 1887 in Dresden; † 25. 3. 1943 in Berlin) war ab 1933 Reichssportführer und -kommissar im Deutschen Reich, sowie Vorsitzender des „Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen“ (DRA) und des „Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen“ (NSRL, zuvor „Deutscher Reichsbund für Leibesübungen“).

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  359 Lenin

Wladimir Iljitsch Uljanow (russ. Владимир Ильич Ульянов, wiss. Transliteration Vladimir Il'ič Ul'janov), Kampfname Lenin (* 22. 4. 1870 in Simbirsk; † 21. 1. 1924 in Gorki bei Moskau) war ein kommunistischer Politiker, marxistischer Theoretiker und gilt als Begründer der Sowjetunion.

Nachdem sein Bruder wegen eines geplanten Attentats auf den Zaren hingerichtet worden war, schloss sich der junge Lenin den marxistischen Sozialdemokraten an und widmete sich der Untergrundarbeit für eine kommunistische Revolution in Russland. Mehrmals musste er ins Exil emigrieren, die meiste Zeit in die Schweiz. Er gründete 1903 eine eigene Fraktion in der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands, die Bolschewiki, die spätere Kommunistische Partei Russlands.

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  368 Sturm über Asien

Der Hauptdarsteller des Films ‚Sturm über Asien’ heisst Conrad Veidt (1893-1943)

  370 Pallawatsch

Pallawatsch - Durcheinander, Wirrwarr

Sprache in Österreich

  373 Manen           

Manen, von lateinisch dii manes (m.), sind in der römischen Religion (vor allem zur Kaiserzeit) die Geister der Toten, auch einige Umweltgeister. Diese sind den Menschen meistens feindlich gesinnt. Sie wurden daher mit verschiedensten Opfern (u. a. Ziegen) und Riten milde gestimmt, sowie als (dii manes), ‚gute Götter‘ bezeichnet. Wurden diese Opfer und Riten nicht durchgeführt, so konnten die Manen zu Larvae beziehungsweise Lemures werden, die bedrohlichen Charakter hatten.

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  375 Pafnúzi

Ein Pafnúzi ist jemand, der sein Gesicht verzerrt.

Dr Jean Pierre Bünter

  384 Hans Kahle

Hans Kahle (* 22. 4. 1899 in Charlottenburg; † 1. 9. 1947 in Ludwigslust) war ein deutscher Antifaschist, Interbrigadist, Journalist und Chef der Volkspolizei in Mecklenburg.

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  406 Milchbrenten

Milchbrente: Auf Alpbetrieben musste die Milch vom Melkort in das Käsereigebäude gebracht werden, in Dorfkäsereien wird noch heute zum Teil die Milch zweimal pro Tag eingeliefert. Die früheren Holzgefässe, die auf dem Rücken getragen wurden, sind durch Kannen aus Aluminium ersetzt worden.

  409 Relikte basisloser Säulen

Die bei Grabungen auf der Passhöhe entdeckten Säulenfragmente gehörten zu einem römischen Heiligtum auf der Passhöhe. Sie sind heute an der Strasse aufgestellt und belegen die grosse Bedeutung des Julierpasses zur Zeit des Römischen Reiches.

Einzelstellen-Dateien/JulierPilastro.jpg

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  411 Vokativ

Unter Vokativ (auch Anredefall) versteht man gemeinhin ein spezielle Form eines Nomens, zumeist eines Substantivs, welche gebraucht wird, um jemanden direkt anzusprechen oder anzurufen. Einen Vokativ gab es sehr wahrscheinlich im Urindogermanischen, von welcher die meisten Sprachen Europas und des indoiranischen Sprachraums abstammen.

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  411 Schott

alljährlich austrocknende Salzseen in Nordafrika

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  411 Dschebel

Dschebel (Djebel, arab.), Gebirge, Bergspitze, in vielen geographischen Namen vorkommend.

  411 Polaschek

Piz Polaschin (3013) westlich von Silvaplana gelegener Gipfel.

  412 Amadeo Modigliani

Amedeo Modigliani (* 12. 7. 1884 in Livorno; † 24. 1. 1920 in Paris) war ein italienischer Zeichner, Maler und Bildhauer. Die heutige Bekanntheit beruht vor allem auf seinen Aktgemälden, die zu seiner Zeit als skandalös empfunden wurden und erst später Akzeptanz fanden.

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  418 Tschitscherin

Georgi Wassiljewitsch Tschitscherin (russ. Георгий Васильевич Чичерин, wiss. Transliteration Georgij Vasil'evič Čičerin; * 12. Novemberjul./ 24. November 1872greg. in Karaul im Gouvernement Tambow, heute Oblast Tambow; † 7. Juli 1936 in Moskau), war ein russischer Politiker.

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  418 Vieth von Golssenau

Ludwig Renn (* 22. 4. 1889 in Dresden; † 21. 7. 1979 in Berlin; eigentlich Arnold Friedrich Vieth von Golßenau) war ein deutscher Schriftsteller.

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  419 Iden des März

Im römischen Kalender fielen die Iden des März (lat.: Idus Martii) auf den 15. Tag des römischen Monats Martius.

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  422 Hippolyt

Hippolyt (Hippolytos, Hyppolitus; * um 170 vermutlich im Osten des römischen Reiches; † 235 auf Sardinien) war erster Gegenbischof von Rom der Geschichte (seit 217 „Gegenpapst“). Ab 192 war er Presbyter in Rom.

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  438 Sérusier

Paul Sérusier (* 9. November 1864 in Paris; † 7. Oktober 1927 in Morlaix, Finistère) war ein französischer Maler. Als Schüler von Paul Gauguin rief er die symbolistische Künstlergruppe Nabis (hebräisch: Propheten) ins Leben.

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  438 Emile Bernard

Émile Bernard (* 28. 4. 1868 in Lille; † 16. 4. 1941 in Paris) war ein französischer Maler, Grafiker, Kunsttheoretiker und Romanautor. Er gehört zu den schillerndsten Figuren am Beginn der modernen Malerei. Als Mitbegründer des Cloisonismus und des Synthetismus war er in den 1880er Jahren an dem Umbruch beteiligt, den die Kunst in der damaligen Zeit erlebte. Seine Schriften und die Korrespondenz mit Vincent Van Gogh, Paul Gauguin und Paul Cézanne zählen zu den kunstgeschichtlichen Hauptquellen des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

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  438 Pissarro

Jacob Abraham Camille Pissarro (* 10. 7. 1830 in Charlotte Amalie, Dänisch-Westindien heute: Amerikanische Jungferninseln; † 12. 11. 1903 in Paris) war einer der bedeutendsten und produktivsten Maler des Impressionismus.

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  439 Durand-Ruel

Paul-Marie Joseph Durand-Ruel (kurz: Paul Durand-Ruel) (* 31. 10. 1831 in Paris; † 5. 2. 1922 ebenda) war ein französischer Kunsthändler und Galerist. Durch seinen Einsatz für die Künstler des Impressionismus und seine Neuerungen im Galeriewesen, zählt er zu den wichtigsten Persönlichkeiten des Kunstgeschehens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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  443 Mao Tse-tung

Mao Zedong (chin. 毛澤東 / 泽东, Máo Zédōng, W.-G. Mao Tsê-tung oder Mao Tse-tung  * 26. 12. 1893 in Shaoshan; † 9. 9. 1976 in Peking) war als Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas (1943–1976), als Vorsitzender der Zentralen Volksregierung (1949–1954) sowie als Staatspräsident der Volksrepublik China (1954–1959) der führende Politiker der Volksrepublik China im 20. Jahrhundert. Während seiner Herrschaft starben ungefähr 44 bis 72 Millionen Menschen an den Folgen politischer Kampagnen, diktatorischer Machtausübung und verfehlter Wirtschaftspolitik.

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  444 Geestig

Niederländisch für lustig, humorvoll.

Dr Jean Pierre Bünter

  448 Tattersall

Tattersall bezeichnet ein Unternehmen zur Unterbringung und Pflege fremder Pferde, auch dem Verleih und Verkauf von Pferden. Häufig wird der Begriff synonym für Reitbahn oder Reithalle benutzt.

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  448 chondrodystrophisch

Chondrodystrophie = Erkrankung durch eine Störung der Umwandlung von Knorpel- in Knochengewebe. Sie führt zum Bild eines Chondrodystrophischen Zwerges. Der Rumpf ist normal groß, die Extremitäten sind stark verkürzt. Chondrodystrophiker, deren Intelligenz normal entwickelt ist, arbeiten besonders häufig als Clowns. Die Störung ist vererbbar.


  454 Habima

Habimah (hebräisch הבימה – „Die Bühne“) ist das israelische Nationaltheater in Tel Aviv.

Das Theater, das als eines der wichtigsten hebräischen Theater gilt, wurde 1916 von Nachum Zemach in Moskau unter der Federführung des Moskauer Kunsttheaters mit Unterstützung des nichtjüdischen Konstantin Stanislawski gegründet. Im Jahre 1926 verließ das Theater die Sowjetunion und tourte umher, bevor es 1931 nach Tel Aviv kam.

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  456 Menkenkes

Menkenke = Durcheinander, Umstände, Schwierigkeiten

Duden Wörterbuch

  457 beschickert

beschickert = leicht betrunken, beschwipst

  457 Kelef

jiddisch Kelef = Hund

  457 meschugge

jiddisch meschugge = verrückt

  457 Nebbochant

jiddisch Nebochant = unbeholfener, ungeschickter Mensch im geschäftlichen Bereich

  459 Masseltoff

Masel tov (מזל טוב) ist jiddisch bzw. hebräisch und bedeutet Viel Glück oder Viel Erfolg. Masel heißt übersetzt Glück oder Erfolg, tov gut.

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  459 Moltke der große Schweiger

Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke, genannt Moltke d. Ä., bekannt auch als „der große Schweiger“ (*  26. 10. 1800 in Parchim; †  24. 4. 1891 in Berlin) war ein preußischer Generalfeldmarschall und hatte als Chef des Generalstabes wesentlichen Anteil an den preußisch/deutschen Siegen im Deutsch-Dänischen Krieg, im Preußisch-Österreichischen Krieg und im Deutsch-Französischen Krieg.

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  462 Globocnik

Odilo Lotario Globocnik (* 21. 4. 1904 in Triest; † 31. 5. 1945 in Paternion, Kärnten) war ein österreichischer Nationalsozialist, SS-Obergruppenführer und Generalleutnant der Polizei. Er war maßgeblich am Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich beteiligt und Gauleiter in Wien.

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  467 Anton Hanak

Anton Hanak (* 22. 3. 1875 in Brünn; † 7. 1. 1934 in Wien) war ein österreichischer Bildhauer.

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  469 grünpaspelierten

Die Paspel ( selten der), auch Biese, besonders österreicherisch und schweizerisch auch Passepoil, ist ein schmaler Nahtbesatz an Kleidungsstücken.

Sie besteht aus einem längs gefalteten Stoffstreifen, zwischen dessen Lagen eine Schnur eingelegt werden kann. Paspeln werden an Kanten und Teilungsnähten eingesetzt.

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  469 Schönburg-Hartenstein

Alois (bis 1918 Fürst von) Schönburg-Hartenstein (* 21. 11. 1858 in Karlsruhe; † 21. 9. 1944 in Hartenstein) war ein österreich-ungarischer Generaloberst und österreichischer Verteidigungsminister.

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  472 Brandenburger

Die Hansa und Brandenburgischen Flugzeugwerke GmbH, abgekürzt Hansa-Brandenburg oder auch HB, waren ein bedeutender Flugzeughersteller für die deutschen und österreichischen Streitkräfte im Ersten Weltkrieg und während dieser Zeit die Wirkungsstätte des bedeutenden Flugzeugkonstrukteurs Ernst Heinkel.

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  475 Mackensen

August von Mackensen (* 6. 12. 1849 in Haus Leipnitz, Kreis Wittenberg, als Anton Ludwig Friedrich August Mackensen; † 8. 11. 1945 in Burghorn, heute zu Habighorst, Niedersachsen) war ein Generalfeldmarschall im deutschen Kaiserreich. Aus bürgerlichen Verhältnissen stammend stieg er als Offizier bis zum Adjutanten des Kaisers Wilhelm II. auf und wurde von diesem 1899 geadelt. Im Ersten Weltkrieg war er ein erfolgreicher Heerführer und wurde später, zur Symbolfigur geworden, von den Nationalsozialisten als Anhänger Hitlers für Propagandazwecke eingesetzt.

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  476 Königgrätz-Sadowa

In der Schlacht bei Königgrätz trafen im Deutschen Krieg die Truppen Preußens beim Dorf Sadowa am 3. Juli 1866 auf die Armeen Österreichs und Sachsens. In einem Gelände von etwa zehn Kilometer Breite und fünf Kilometer Länge bekämpften sich über 400.000 Soldaten in einer verlustreichen Schlacht.

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  479 Fridolin Glass

Glass, Fridolin, * 14. 12. 1910 Lemberg (Lwíw, Ukraine), † 21. 2. 1943 Pavlochrod (Russische Föderation; gefallen), Hauptakteur des nationalsozialistischen Putschversuchs im Juli 1934 (Juliputsch 1934). 1932 Bundesleiter des Deutschen Soldatenbunds; ab April 1934 Führer der illegalen SS-Standarte 89, die das Bundeskanzleramt in Wien besetzte. 1939 Angehöriger des Sicherheitsdiensts in Bulgarien, 1942 Kriegsberichterstatter der Waffen-SS an der Ostfront.

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  481 Paroxysmus

Ein Paroxysmus (griech. παρα [para] – neben, οξυς [oxys] – scharf) ist eine Folge von sich steigernden Ausbrüchen

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  482 Ernst Udet

Ernst Udet (* 26. 4. 1896 in Frankfurt am Main; † 17. 11. 1941 in Berlin) war während des Ersten Weltkriegs Jagdflieger in der Fliegertruppe des Deutschen Heeres. Nach Manfred von Richthofen erzielte er die zweithöchste Zahl von Abschüssen unter den deutschen Jagdpiloten. Während der Nationalsozialistischen Diktatur war Udet im Reichsluftfahrtministerium verantwortlich für die technische Ausrüstung der Luftwaffe und bekleidete ab 1939, zuletzt im Rang eines Generalobersten, das Amt des Generalluftzeugmeisters der Wehrmacht.

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  482 Clerget-Camel

Die Sopwith F-1 Camel ist ein Doppeldecker und gilt als das erfolgreichste britische Jagdflugzeug des Ersten Weltkrieges. Sie wurde von der Sopwith Aviation Company entwickelt und gebaut. Mit ihr gelang alliierten Piloten der Abschuss von 1294 feindlichen Flugzeugen (nach neueren Quellen sogar mehr als 3000).

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  487 Hanns Johst

Hanns Johst (* 8. Juli 1890 in Seerhausen bei Riesa, Sachsen; † 23. November 1978 in Ruhpolding) war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Nationalsozialist (Kultur-Funktionär), seit 1935 Präsident der Reichsschrifttumskammer (RSK) .

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  488 Hugo v. Hofmannsthal

Hugo Laurenz August Hofmann, Edler von Hofmannsthal, genannt Hugo von Hofmannsthal (* 1. 2. 1874 in Wien; † 15. 7. 1929 in Rodaun bei Wien) war ein österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker, Librettist sowie Mitbegründer der Salzburger Festspiele. Er gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten des deutschsprachigen Fin de siècle und der Wiener Moderne.

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  488 Gustl Waldau

Gustav Waldau (auch Gustl Waldau; * 27. 2. 1871 auf Schloss Piflas, Ergolding; † 25. 5. 1958 in München; eigentlich Gustav Theodor Clemens Robert Freiherr von Rummel) war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler.

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  489 Chuzpe

Chuzpe [xʊtspə] (aus dem jiddischen חוצפה [chùtzpe] von hebräisch חצפה [chuzpà] für „Frechheit, Dreistigkeit, Unverschämtheit“ entlehnt) ist eine Mischung aus zielgerichteter, intelligenter Unverschämtheit, charmanter Penetranz und unwiderstehlicher Dreistigkeit.

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  491 Reschny

Hermann Reschny (* 15. 6. 1898 in Stammersdorf; † 7. 1. 1971 in Graz) war ein österreichischer Politiker (NSDAP) und SA-Führer.

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  491 derblecken

Derblecken (auch „derbleck'n“) bezeichnet im Bairischen das kritische Spiegel-Vorhalten gegenüber Personen des öffentlichen Lebens. Die Bezeichnung leitet sich vermutlich ab von „die Zähne blecken“, jemandem die (blitzenden) Zähne zeigen.

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  492 Eizes

jiddisch Ejze = guter Rat

  492 Krida

Krida (von mlat. crida „öffentlicher Ausruf, Zusammenrufen [der Gläubiger]“, zum Verb cridare „schreien“) ist ein Straftatbestand im österreichischen Strafgesetzbuch (StGB). Das Gesetz unterscheidet zwischen betrügerischer und fahrlässiger Krida.

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  492 pekziert

etwas pekzieren, einen Fehler begehen, eine Dummheit machen, etwas anstellen.

  492 Kaldaunen

Kutteln, Flecke oder Kaldaunen ist die küchensprachliche Bezeichnung für den gewöhnlich in Streifen geschnittenen Vormagen (Pansen) von Wiederkäuern.

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  492 Stentorstimme

Stentor (griechisch Στέντωρ) ist in der griechischen Mythologie ein Kämpfer im Trojanischen Krieg, dessen Stimme so laut gewesen sein soll wie die von fünfzig anderen Männern zusammen. Im übertragenen Sinn sagt man deswegen von einem Menschen, der sehr laut brüllen kann, er habe eine Stentorstimme.

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  493 Major Eifler

Alexander Eifler, Edler von Lobenstedt (* 30. Mai 1888 in Wien; † 2. Jänner 1945 in Dachau) war ein österreichischer Offizier und Stabschef des Republikanischen Schutzbundes.

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  493 Otto Bauer

Otto Bauer (* 5. 9. 1881 in Wien; † 5. 7. 1938 in Paris) war ein österreichischer Politiker und ein führender Theoretiker des Austromarxismus. Er war von 1918 bis 1934 stellvertretender Parteivorsitzender der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP).

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  493 Julius Deutsch

Julius Deutsch (* 2. 2. 1884 in Lackenbach, Burgenland; † 17. 1. 1968 in Wien) war ein österreichischer Politiker (SDAP) und Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat zwischen 1920 und 1933.

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  495 >Illusionist, Prestidigitateur, Hypnotiseur, Zauber- und Verwandlungskünstler<

All diese Begriffe werden aus dem Werk Thomas Manns 'Mario und der Zauberer' zitiert.

"Dieser selbstbewußte Verwachsene war der stärkste Hypnotiseur, der mir in meinem Leben vorgekommen... Cavaliere Cipolla – ein fahrender Virtuose, ein Unterhaltungskünstler, Forzatore, Illusionista und Prestidigatore... ein Zauberkünstler."

Klaus Mürkens

  496 Die drei Nornen

Die Nornen (altnordisch Nornir) sind in der nordischen Mythologie schicksalbestimmende Frauen, von denen einige von Göttern, andere von Zwergen oder Elfen abstammen sollen. Innerhalb der indogermanischen Religionen und Mythologien besteht eine Verwandtschaft mit den römischen Parzen und den griechischen Moiren.

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  506 Reichsärzteführer Wagner

Gerhard Wagner (* 18. August 1888 in Neu-Heiduk, Oberschlesien; † 25. März 1939 in München) war im nationalsozialistischen Deutschen Reich der erste Reichsärzteführer.

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  506 Philipp Nebenbuhler

Philipp Bouhler (* 11. 9. 1899 in München; † 19. 5. 1945 bei Dachau) war ein nationalsozialistischer Politiker. Er war ein Reichsleiter der NSDAP, Chef der Kanzlei des Führers, Publizist, SS-Obergruppenführer und Beauftragter Hitlers für die Durchführung der NS-Euthanasie, der so genannten Aktion T4.

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  511 Isadora-Duncan

Isadora Duncan (geboren als Angela Isadora Duncan, * 27. Mai 1877 in San Francisco, USA; † 14. September 1927 in Nizza) war eine US-amerikanische Tänzerin und Choreografin... Duncan starb mit 50 Jahren. Als sie mit einem Begleiter in einem offenen Amilcar in Nizza spazieren fahren wollte, verfing sich ihr langer roter Seidenschal, den sie um ihren Hals geschlungen hatte, vor der Abfahrt in den Radspeichen des Sportwagens, so dass der scharfe Ruck bei der Anfahrt des Wagens ihr Genick brach. Sie verstarb am Unfallort.

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  519 Leichtmaschinengewehr Furrer Fünfundzwanzig

Das Leichte Maschinengewehr 1925, abgekürzt Lmg 25, war das erste von einem Mann zu tragende Maschinengewehr der Schweizer Armee. Geführt wurde es von 1925 bis in die 1960er-Jahre, als es dann durch das Sturmgewehr 57 abgelöst wurde... Herstellerfirma ist die Waffenfabrik Bern, der Konstrukteur war Oberst Adolf Furrer Direktor der Waffenfabrik Bern.

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  519 Schwarzlose

Das Maschinengewehr Schwarzlose war das Standardmaschinengewehr der Infanterie in der k.u.k. Armee Österreich-Ungarns vor und im Ersten Weltkrieg sowie des Bundesheeres bis 1938. Die offizielle militärische Bezeichnung lautete: Maschinengewehr 07/12. Konstrukteur war Andreas Schwarzlose aus Deutschland.

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  522 schiech

österreichisch umgangssprachlich: hässlich, unschön

  522 Toepffer Père

Rodolphe Töpffer, auch Toepffer geschrieben (* 31. Januar 1799 in Genf; † 8. Juni 1846 in Genf) war ein französischsprachiger Schweizer Zeichner und Novellist. Er ist vor allem für seine Bildergeschichten bekannt, die als Vorreiter der Comic-Bücher gelten.

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  527 Apollo von Vej

Vulca war ein etruskischer Bildhauer aus Veji, der nach Plinius dem Älteren die Terrakottaskulpturen am Tempel des Jupiter Optimus Maximus in Rom fertigte. Plinius nennt Lucius Tarquinius Priscus (616 bis 579 v. Chr.) als Auftraggeber. Doch war es aus chronologischen Gründen wohl eher Tarquinius Superbus (534 bis 509 v. Chr.), von dem auch bekannt ist, dass er den Jupitertempel ausbaute. Vulca ist der einzige namentlich bekannte etruskische Künstler. Ihm wird auch die Skulptur eines Apollo aus Veji zugeschrieben, die stilistisch in etwa diese Zeit datiert.

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  532 koriandolibehängt

österreichisch Koriandoli = Konfetti

  537 CALAFATI

Der Calafati (auch Kalafatti) ist neben dem Riesenrad und dem Watschenmann eines der Wahrzeichen des Wurstelpraters in Wien.

Der Calafati ist eine neun Meter hohe Figur eines Chinesen, auch „Großer Chineser“ genannt. Ursprünglich verzierte sie seit einem Umbau des Ringelspiels 1854 durch Basilio Calafati (daher der Name) einen freistehenden Masten des Gebäudes. Bis 1945 wechselten die Eigentümer mehrmals, und ein geplanter Abriss konnte durch das Denkmalamt 1922 verhindert werden.

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  537 GROTTENBAHN

Grotten- und Tunnelbahnen sind Fahrgeschäfte, die als Vorläufer der modernen Geisterbahnen und Themenfahrten gelten können und in denen die Besucher in geschlossenen bzw. verhängten Räumen an einzelnen, meist dem Märchenschatz entnommenen, Szenerien vorbeigefahren werden.

Die ersten Grottenbahnen wurden um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert errichtet: Seit 1895 gab es auf dem Wurstelprater eine Diorama-Bahn, in der die Besucher auf virtuelle Reisen z. B. an die Adria geschickt wurden, 1898 wurde ebenfalls auf dem Prater die erste elektrisch betriebene Grottenbahn in Betrieb genommen,[1] 1906 nahm die Linzer Grottenbahn mit zahlreichen Märchenszenen ihren Betrieb auf... Auch heute noch gibt es eine Alt-Wiener Grottenbahn im Prater.

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  540 TOBOGGAN-Turm

Toboggan ist der Name eines Fahrgeschäftes auf Volksfesten. Der Fahrgast wird mittels eines schnell laufenden Förderbandes zur Turmmitte transportiert. Von dort steigt man auf Treppen zur Turmspitze, - genießt die Aussicht von oben und rutscht auf der Holzrutsche mit einer Sackleinwand als Unterlage nach unten. Im Unterschied zu anderen Fahrgeschäften wird hier der Fahrgast aktiv gefordert und sorgt gleichermaßen für eine Belustigung der Zuschauer. Dafür sorgt das oben genannte Förderband. Durch die hohe Geschwindigkeit des Bandes ist viel Geschick erforderlich, um ohne Hilfe auf eigenen Beinen auf dem Band stehend den Turm zu erreichen.

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  550 Kothurn-Form

Der Kothurn (von griech. kothornos) war ursprünglich ein geschnürter, wadenhoher Schaftstiefel, ein Jagdstiefel des Dionysos, der später zu einem Bestandteil des Kostüms der Schauspieler der griechischen Tragödie wurde. Im 2. Jahrhundert v. Chr. wurden die Sohlen aus Kork gefertigt und so dick, dass sie, vor allem in römischer Zeit, fast Stelzen glichen.

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  553 Pacelli

Pius XII. (bürgerlicher Name Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli, * 2. März 1876 in Rom; † 9. Oktober 1958 in Castel Gandolfo) war von 1939 bis 1958 Papst der römisch-katholischen Kirche.

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  566 F. M. Klinger

Friedrich Maximilian von Klinger (* 17. 2. 1752 in Frankfurt am Main; † 25. 2. 1831 in Dorpat, Estland), war ein deutscher Dichter und Dramatiker. Sein Drama Sturm und Drang wurde namensgebend für eine ganze literarische Epoche.

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  567 Karakulschaf

Das Karakul ist eine Steppenschafrasse, die ursprünglich in Usbekistan beheimatet war. Neben Russland und Afghanistan ist heute auch Namibia eines der Hauptzuchtländer dieser Schafe.

Genutzt wird vor allem das Fleisch, das Fell vor allem des jungen Lamms (Persianer), die Wolle und bei Arabern und Juden das Schwanzfett. Der Geschmack des Fleisches wird als wildähnlich und sehr fettarm beschrieben.

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  585 MAZZEBROT

Matze (hebräisch מצה matzá „Matze“, מצות matzót „Matzen“; jiddisch מצה mátze „Matze“, מצות mátzes „Matzen“), auch ungesäuertes Brot genannt, ist ein dünner Brotfladen, der von religiösen und traditionsverbundenen Juden während des Pessachfestes gegessen wird. Matze wird aus Wasser und einer der fünf Getreidearten Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Dinkel ohne Triebmittel gefertigt.

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  589 STOJADINOWITSCH

Stojadinowitsch jugoslawischer Ministerpräsident und Außenminister

  589 GRAF CIANO

Gian Galeazzo Ciano, Graf von Cortellazzo und Buccari (* 18. 3. 1903 in Livorno; † 11. 1. 1944 in Verona) war italienischer Politiker und Diplomat.

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  589 BAJADOZ

Badajoz [baðaˈxɔθ] ist die Hauptstadt der Provinz Badajoz in Extremadura (Spanien). Die Stadt liegt am Ufer des Flusses Guadiana. Badajoz ist Bischofssitz und Universitätsstadt.

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  590 Anaklet II

Petrus Pierleoni (* um 1090 in Rom; † 25. 1. 1138 ebenda), war von 1130 bis zu seinem Tode unter dem Namen Anaklet II. Gegenpapst zu Papst Innozenz II.. Sein Name bedeutet der Erlesene (griechisch-lateinisch).

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  590 Freiherr von Houwald

Maximilian Otto Gustav Albrecht Hubert Wilhelm Götz-Dieter Freiherr von Houwald (* 13. 5. 1913 in Posen; † 16. 8. 2001 in Bonn) war ein deutscher Diplomat, Ethnologe und Historiker.

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  590 Graf Albrecht III

Albrecht III., genannt der Reiche (* unbekannt; † 25. 11. 1199) war Graf von Habsburg von 1167 bis 1199 und Vogt von Muri.

Albrecht folgte 1167 seinem Vater Werner II. von Habsburg als Graf von Habsburg. Er war ein Anhänger des staufischen Kaiserhauses.

Albrecht III. war verheiratet mit Ita von Pfullendorf-Bregenz, der Tochter von Rudolf von Pfullendorf.

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  590 Zumburgis von Masovia

Cimburgis (Cymburgis, Cimburga oder Cymbarka von Masowien; * 1394 oder 1397 in Warschau, Herzogtum Masowien; † 28. 9. 1429 in Türnitz, Niederösterreich) stammte aus der polnisch-masowischen Linie der Piasten und war durch Heirat mit Ernst dem Eisernen aus der steirisch-innerösterreichischen Linie Herzogin von Österreich. Ihre Mutter Alexandra war eine Schwester des polnischen Königs Władysław II. Jagiełło, mütterlicherseits eine Enkelin des Großfürsten von Wladimir, Alexander Michailowitsch. Sie ist die Mutter Kaiser Friedrichs III. und als solche die Stammmutter aller späteren Habsburger, da diese Linie alle anderen überlebte. Man vermutet auch, dass von ihr die berühmte Habsburgerlippe eingeerbt wurde, die ein hervorstechendes Kennzeichen der Dynastie bis ins 18. Jahrhundert war und auch heute, obwohl nicht so markant, bei ihren späten Nachkommen, wie König Juan Carlos I. von Spanien hervortritt.

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  591 Murska Sobota

Murska Sobota (deutsch Olsnitz, ungarisch Muraszombat, prekmurisch Mürska Subouta) ist eine Kleinstadt im Nordosten Sloweniens, im Übermurgebiet.

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  593 Jacob Burckhardt

Jacob Christoph Burckhardt (* 25. 5. 1818 in Basel; † 8. 8. 1897 ebenda) war ein bedeutender Schweizer Kulturhistoriker mit Schwerpunkt in Europas Kunstgeschichte.

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  596 Eldorado

Eldorado (span. El Dorado: „Der Goldene“) war vor dem Zweiten Weltkrieg der Name von mindestens fünf Lokalen in Berlin. Darunter befanden sich zwei bekannte Transvestitenlokale (Männer und auch Frauen), die auch von Literaten beschrieben und in Bildern verewigt wurden. Über kein anderes damaliges Szenelokal gibt es so viele Quellen und Bilddokumente wie über die Eldorados... In der Lutherstraße 31/32 (heute: Martin-Luther-Straße, möglicherweise Hausnummer 11 und 13), gegenüber der Scala (Lutherstraße 22/24) und dem berühmten Restaurant

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  596 Scala-Varieté

Die Scala in Berlin war von 1920 bis 1944 eine der berühmten Varieté-Bühnen in Deutschland. Hier traten internationale Künstler wie der Jongleur Enrico Rastelli und der Clown Grock auf.

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  597 Eidam

Eidam ist eine veraltete Bezeichnung für „Schwiegersohn“.

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  600 Denikin

Anton Iwanowitsch Denikin (russ. Антон Иванович Деникин; * 4. 12. in Szpetal dolny, einem Vorort von Włocławek (Leslau, Polen); † 18. 8. 1947 in Ann Arbor, Michigan, USA) war ein russischer Generalleutnant und einer der wichtigsten Kommandeure der Weißen Armee, die gegen die Herrschaft der Bolschewiki und die Machnowschtschina kämpfte.

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  600 Sinowjew

Grigori Jewsejewitsch Sinowjew (russ. Григорий Евсеевич Зиновьев, wiss. Transliteration Grigorij Evseevič Zinov'ev; eigentlich: Owsej-Gerschen Aronowitsch Radomyslski-Apfelbaum; * 11. 9. 1883 in Nowomirgorod im Gouvernement Cherson; † 25. 8. 1936 in Moskau) war ein sowjetischer Politiker.

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  600 Tuchatschewskij

Michail Nikolajewitsch Tuchatschewski (russ. Михаил Николаевич Тухачевский, wiss. Transliteration Michail Nikolaevič Tuchačevskij; * 4. 2. 1893 auf Alexandrowskoje (heute Slednewo) bei Safonowo, Gouvernement Smolensk, Russisches Reich; † 12. 6. 1937 in Moskau) war einer der ersten fünf Marschälle der Sowjetunion der Roten Armee in der UdSSR.

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  610 Dreißigsten Juni vierunddreißig

Als Röhm-Putsch bezeichnete die nationalsozialistische Propaganda die Ereignisse um die Ermordung Ernst Röhms, Stabschef der SA, im Juni/Juli 1934.

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  610 Friedrich II

Friedrich II., von Zeitgenossen später „stupor mundi“ („das Erstaunen der Welt“) genannt, gilt als einer der bedeutendsten römisch-deutschen Kaiser des Mittelalters und ist bis heute Thema zahlreicher wissenschaftlicher und populärer Darstellungen. Er war hochgebildet, sprach mehrere Sprachen und zeigte sein Leben lang Interesse am Islam, was ihn nicht davon abhielt, christliche Häretiker mit aller Schärfe zu verfolgen. Aufgewachsen unter unsicheren Bedingungen in dem von ihm geliebten Königreich Sizilien, zog er 1212 nach Deutschland. Der staufische Südwesten fiel ihm schnell zu und Otto IV. musste sich nach Norden zurückziehen. Die Entscheidung zu Gunsten Friedrichs fiel jedoch nicht in Deutschland, sondern in Frankreich, wo in der Schlacht von Bouvines der mit dem englischen König verbündete Otto dem mit Friedrich verbündeten französischen König Philipp II. unterlag. Bald darauf starb Otto und Friedrich war damit uneingeschränkter römisch-deutscher König.

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  610 Ulrich von Hutten

Ulrich von Hutten (* 21. 4. 1488 auf Burg Steckelberg; † 29. 8. 1523 auf der Ufenau) war Humanist, er wird auch als erster Reichsritter bezeichnet.

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  611 Puntigam

Puntigam steht für: Brauerei Puntigam, österreichische Brauerei in Graz

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  617 Henri Rousseau

Henri Julien Félix Rousseau, genannt „Le Douanier“ (* 21. 5. 1844 in Laval (Mayenne), Frankreich; † 2. 9. 1910 in Paris, Frankreich) war ein autodidaktischer französischer Maler, dessen Stil dem Postimpressionismus und der Naiven Kunst zugeordnet wird. Er gilt als einer der Wegbereiter des Surrealismus.

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  619 Berthold Jacob

Berthold Jacob (eigentlich: Berthold Jacob Salomon) (* 12. 12. 1898 in Lissabon; † 26. 2. 1944 in Berlin) war ein deutscher Journalist und Pazifist. Seine Pseudonyme waren Marcel Rollin und Berthold Jay. Als Jude und entschiedener Kritiker der illegalen Aufrüstung in der Weimarer Republik musste er 1933 direkt nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten außer Landes flüchten. Er wurde von den Nationalsozialisten zweimal im neutralen Ausland entführt und nach Deutschland verschleppt. Das erste Mal bestand die Schweiz nach öffentlichen Protesten auf seiner Rückführung, das zweite Mal wurde er heimlich aus Lissabon nach Berlin verschleppt, wo er 1944 an den Folgen einer mehrjährigen Gestapo-Haft starb.

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  635 Waclaw Nijinski

Vaslav Nijinsky (französische Transkription, in ursprünglicher polnischer Schreibweise Wacław Niżyński, russ. Вацлав Фомич Нижинский / Wazlaw Fomitsch Nischinski, auch Vaclav Nijinski oder Vatslav Nizhinski transkribiert; * 17. 12. 1889, nach anderen Quellen 12. 3. 1888 oder 1889 oder 1890 in Kiew; † 8. 4. 1950 in London) war ein polnischstämmiger, russischer Balletttänzer und Choreograf.

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  639 Monte Disgrazia

Der Monte Disgrazia ist der Hauptgipfel der Bergeller Alpen und einer der eindrucksvollsten Berge der Ostalpen überhaupt.

Er misst 3.678 Meter und steht abseits des Hauptkammes der Bergeller Alpen zwischen zwei Seitentälern des Veltlin, dem Val Malenco im Osten und dem Val Masino im Westen, also vollständig auf italienischem Boden (Provinz Sondrio).

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  646 Schiefe Turm

St. Moritz [ˌsanktmoˈrits] (rätoromanisch San Murezzan, französisch Saint-Maurice, italienisch San Maurizio) ist eine politische Gemeinde im Kreis Oberengadin, Bezirk Maloja des Schweizer Kantons Graubünden... Wahrzeichen von St. Moritz-Dorf ist der Schiefe Turm, ein Rest der im 19. Jahrhundert abgebrochenen Mauritiuskirche aus der Zeit um 1500.

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  656 Waldemar Pabst

Waldemar Pabst (* 24. 12. 1880 in Berlin; † 29. 5. 1970 in Düsseldorf) war ein deutscher Offizier, politischer Organisator und Waffenhändler. Er veranlasste 1919 die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.

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  659 Franz von Sickingen

Reichsritter Franz von Sickingen (* 2. 3. 1481 auf Burg Ebernburg über Bad Münster am Stein-Ebernburg; † 7. 5. 1523 auf Burg Nanstein über Landstuhl) war Anführer der rheinischen und schwäbischen Ritterschaft. Als Unterstützer von Anhängern der Reformation stritt er für die Säkularisation der kirchlichen Güter und führte seine Standesgenossen im Ritterkrieg an. Nach Belagerung und Übergabe seiner Burg Nanstein starb er dort an einer schweren Verwundung, die er bei der Beschießung erlitten hatte.

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  664 Wiener Minoritenkirche

Die Minoritenkirche ist eine römisch-katholische Kirche am Minoritenplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt.

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  674 Haus zum Basilisken

Der Basilisk (griechisch: basiliskos lat. regulus = „kleiner König“; auch Sibilus) ist ein mythisches Tier. Er gilt als „König der Schlangen“. In mittelalterlichen Tierbüchern werden Basilisken oft als Mischwesen mit dem Oberkörper eines Hahns, auf dem Kopf eine Krone, und dem Unterleib einer Schlange, dargestellt... Eine bekannte Sage aus Wien (Österreich) erzählt, dass im Hausbrunnen des Hauses Schönlaterngasse Nr. 7 im Jahre 1212 ein Basilisk hauste.

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  674 Pummerin

Die Pummerin ist eine seit 1957 im kleinen Nordturm des Stephansdoms in Wien hängende Glocke. Sie wurde 1951 gegossen und ist mit 21.383 kg und 314 cm Durchmesser die größte Glocke Österreichs, die drittgrößte in West- und Mitteleuropa und weltweit die zweitgrößte freischwingend läutbare Glocke in einem Kirchturm. Sie erklingt im Nominal c0 +4/16 und wird nur zu bestimmten Anlässen geläutet. Darunter ist traditionell der Jahreswechsel, wobei gleichzeitig Aufzeichnungen in Radio und Fernsehen gesendet werden, bevor dort der ebenso traditionelle Donauwalzer erklingt. Geweiht ist sie der heiligen Maria, laut Inschrift die "Königin von Österreich". Durch das aus Türkenkanonen stammende Material und ihren Guss in der Anfangszeit der Zweiten Republik ist sie auch ein Symbol für Friede, Freiheit und das Land, als Geschenk des Bundeslandes Oberösterreich für den im Zweiten Weltkrieg zerstörten Stephansdom ein Symbol für den Wiederaufbau. Sie wird auch "Stimme Österreichs" genannt.

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  676 Innitzer-Theodor

Theodor Kardinal Innitzer (* 25. 12. 1875 in Neugeschrei bei Weipert, Nordböhmen; † 9. 10. 1955 in Wien) war Erzbischof der Erzdiözese Wien.

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  681 Hudal

Alois Hudal (* 31. 5. 1885 in Graz, Steiermark; † 19. 5. 1963 in Rom, Italien) war ein katholischer Theologe, Rektor des deutschen Priesterkollegs Santa Maria dell'Anima und Titularbischof von Aela, sowie nach dem Zweiten Weltkrieg Fluchthelfer von Kriegsverbrechern.

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  681 OSIRIS-BAR

Osiris (übersetzt etwa: „Sitz des Auges”) ist der ägyptische Gott des Jenseits, der Wiedergeburt und des Nils. Der zugehörige Osirismythos ist Sinnbild der Natur, weshalb er teilweise zu Unrecht als Vegetationsgott bezeichnet wird. Sein Hauptkultort war Abydos. Er fungiert auch als Bestandteil der Götter-Neunheit von Heliopolis. In den Pyramidentexten galt Osiris als „Gott des Nordens“.

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  684 Isis

Isis (auch Ise(t)) (ägypt. as(e)t: 'Sitz, Thron') war in der ägyptischen Mythologie die Tochter des Geb und der Nut, Schwester des Seth und der Nephthys, sowie Schwester und Gemahlin des Osiris. Von diesem empfing sie Horus als Sohn, den sie in der Einsamkeit der Nilsümpfe, versteckt vor dem Gott Seth, zur Welt brachte. Da sie den toten Osiris beklagte, der von Seth getötet wurde, war sie auch Göttin der Toten und ihr gelang es mit Anubis ihren Gatten wieder zusammenzusetzen und auferstehen zu lassen. In den Pyramidentexten galt Isis als „Göttin des Nordens“.

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  684 Mithras

Mithras ist eine römische Göttergestalt, eine mythologische Personifizierung der Sonne, die im Mithraismus verehrt wurde. Der Name Mithras geht auf den iranischen Gott Mithra zurück. Jedoch weist der römische Mithras große Unterschiede zum iranischen Mithra auf, so dass die beiden trotz der gemeinsamen Ursprünge nicht gleichgesetzt werden können und nur in einer indirekten Beziehung zueinander stehen.

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  688 Franz Ferdinand Erzherzogs von Österreich-Este

Franz Ferdinand von Österreich-Este (* 18. 12. 1863 in Graz; † 28. 6. 1914 in Sarajevo) war österreichischer Erzherzog und seit 1896 Thronfolger von Österreich-Ungarn. Das Attentat von Sarajevo, bei dem er und seine Frau ums Leben kamen, gilt als Auslöser des Ersten Weltkriegs. Franz Ferdinand ist der Stammvater des Geschlechts der Herzöge und Fürsten von Hohenberg.

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  688 Franz Conrad v. Hötzendorf

Franz Conrad von Hötzendorf, seit 1910 Freiherr, ab 1918 Graf (* 11. 11. 1852 in Penzing bei Wien; † 25. 8. 1925 in Bad Mergentheim, Württemberg), war der Chef des Generalstabs für die gesamte bewaffnete Macht Österreich-Ungarns bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs, seit 1917 Feldmarschall. Conrad spielte eine wichtige Rolle in der Julikrise, die zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges führte.

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  688 Tisza

István (Stephan) Tisza von Borosjenő et Szeged [ˈiʃtvaːn ˈtisɒ] (* 22. 4. 1861 in Budapest; † 31. 10. 1918 ebenda) war als Ministerpräsident Ungarns 1903 bis 1905 und 1913 bis 1917 ein führender Politiker Österreich-Ungarns und spielte eine wichtige Rolle in der Julikrise, die zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges führte. Er war Calvinist, seine Familie stammte aus dem niederen Adel Siebenbürgens.

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  688 Gräfin Chotek

Sophie Maria Josephine Albina Gräfin Chotek von Chotkowa und Wognin (* 1. 3. 1868 in Stuttgart; † 28. 6. 1914 in Sarajevo), spätere Fürstin von Hohenberg (seit 1909 Herzogin von Hohenberg) war eine böhmische Adelige und Ehefrau des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand.

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  689 Hifthörner

Das Hifthorn ist ein kleines seit dem Mittelalter bekanntes Signalhorn. Der Name leitet sich von ahd. hiofan, „wehklagen“ ab.

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  692 General Luigi Conte Cadornas

Luigi Cadorna (* 4. 9. 1850, Verbania, Piemont – † 21. 12. 1928) war ein italienischer Feldmarschall, berühmt als Chef der italienischen Armee während des ersten Teil des Ersten Weltkriegs.

  696 Wagner von Jauregg

Julius Wagner-Jauregg (bis 1919 Julius Wagner Ritter von Jauregg,* 7. 3. 1857 in Wels; † 27. 9. 1940 in Wien) war ein österreichischer Psychiater. Für die Entdeckung der therapeutischen Bedeutung der Malaria-Impfung bei der Behandlung von progressiver Paralyse erhielt er 1927 den Nobelpreis für Medizin.

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  697 böhmakelnd

Böhmakeln ist gesprochenes Deutsch mit auffallendem „böhmischen“ Akzent.

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